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Nach vielen Jahren als überzeugte AIDA-Stammgäste haben wir erstmals Costa Kreuzfahrten ausprobiert. Neugier war da, aber auch eine gewisse Skepsis: Kann Costa mit dem mithalten, was wir von AIDA gewohnt sind? In diesem Beitrag schildern wir unsere Eindrücke ohne Schönfärberei. Wir zeigen, was uns an Bord überzeugt hat, wo Costa aus unserer Sicht Schwächen zeigt und welche Unterschiede im direkten Vergleich zu AIDA auffallen. Am Ende ziehen wir ein klares Fazit: Würden wir Costa noch einmal buchen – oder bleibt AIDA weiterhin unsere erste Wahl?

Reiseverlauf:

Anreise

– Flug nach Barcelona von Wien

Kreuzfahrt – Route

– Barcelona – Marseille – Genua

Rückreise

– Rückflug nach Wien über Zürich

Tag 1 Anreise nach Barcelona

Gegen 5:40 Uhr morgens kamen wir am Flughafen an – noch leicht verschlafen, aber voller Vorfreude auf die bevorstehende Reise. Bevor es ernst wurde, gönnten wir uns erst einmal ein entspanntes Frühstück in den Lounges. Ich entschied mich dank meiner Diners Club Gold Karte für die Sky Lounge, die mit ihrer ruhigen Atmosphäre der perfekte Ort war, um langsam in den Tag zu starten. Bei frischem Kaffee, Gebäck und einer kleinen Auswahl an warmen Speisen ließ sich die frühe Uhrzeit gleich viel besser ertragen.

Flo hingegen nutzte als Frequent Traveller den kostenlosen Zugang zur Austrian Lounge, die sich praktischerweise direkt nebenan befindet. So hatten wir beide unsere eigene kleine Wohlfühloase – getrennt, aber nur ein paar Schritte voneinander entfernt, und er hat den Vorteil, keinen seiner 4 Loungebesuche zu verbrauchen. Gestärkt und entspannt konnte unser Reisetag also beginnen.

Mit dem Bus ging es gegen 6:35 Uhr hinaus aufs Vorfeld. Auf dem Weg passierten wir einen Dreamliner von Ethiopian Airlines, der im sanften Morgenlicht ein echter Hingucker war. Unser Ziel war jedoch der Airbus A320-200 von Austrian Flug OS401, der uns auf den nächsten Abschnitt unserer Reise bringen sollte. Da die Maschine restlos ausgebucht war, staute es sich beim Boarding kurz im Mittelgang. Das hatte aber auch sein Gutes: Wir nutzten die kleine Pause für einen neugierigen Blick ins Cockpit, bevor wir schließlich unsere Plätze einnahmen. Wenige Minuten später hoben wir ab und erhoben uns in einen sonnigen, leicht bewölkten Morgenhimmel – ein perfekter Start in den Reisetag.

Nach einem angenehm ruhigen und kurzweiligen Flug setzten wir gegen 9:15 Uhr zur Landung an. Anschließend machten wir uns mit Metro und Bus auf den Weg zum Port de Barcelona. Dort erwartete uns bereits der erste Blick auf die Costa Favolosa – ein Moment, der sofort Vorfreude auslöste. Für uns war es ein ganz besonderes Gefühl, gepaart mit großer Neugier, denn bislang waren wir ausschließlich mit AIDA unterwegs. Direkt daneben lag die AIDAcosma – für uns ein etwas ungewohntes Gefühl, nun bei der Konkurrenz an Bord zu gehen, während eines unserer Lieblingsschiffe gleich nebenan lag. Dennoch war die Neugier groß. Nach dem Eincheckprozess, bezogen wir unsere Kabine 8317.

Anschließend nahmen wir an der Seenotrettungsübung teil, die – wie auch bei AIDA – für alle Gäste verpflichtend ist. Die Anweisungen und Abläufe empfanden wir im Vergleich bei AIDA als etwas übersichtlicher und insbesondere für Erstfahrer besser verständlich. Nach längeren Gesuche und nachdem wir mehrere Crewmitglieder um Auskunft gebeten hatten, inkl. der Rezeption, fanden wir durch Zufall schließlich doch noch den Ort, wo das sogenannte Mandatory Briefing stattfand. Insgesamt etwas ernüchternd, dass nicht mal die Rezeption korrekte Auskunft liefern konnte …

Nach einem kurzen Stopp am Außendeck und an der Bar, begaben wir uns zum Abendessen ins „Duca di Orleans„. Das Restaurant befindet sich am Heck auf Deck 3 und 4. Wir hatten unseren Tisch auf Deck 4 mit zwei weiteren Kabinen. Anders als bei AIDA hat hier jeder seinen zugeordneten Tisch.

Kurz vor 20 Uhr legte die AIDAcosma ab, und wenig später hieß es auch für uns: Leinen los. Dabei fiel uns sofort ein deutlicher Unterschied zu AIDA Cruises auf: Weder erklang eine typische Auslaufmusik, noch gab es eine persönliche Ansprache von der Brücke oder vom Entertainment Manager. Ebenfalls vermissten wir die Vorstellung des Kapitäns. Nichtsdestotrotz überwog die Vorfreude, denn unser nächstes Ziel wartete bereits – ein spannender Tag in Frankreich stand bevor.

Das Abendprogramm startete bei den gläsernen Panoramaliften im Atrio dei Diamanti statt. Uns gefiel dieser Ort besonders gut, da er sehr schön und durch den Diamantenlook auch extrem hochwertig wirkt. Nach einer sehr gelungenen Halloweenparty begaben wir uns noch in die „Discoteca Etoiles. Nach einem 1. erlebnisreichen Tag ging es schließlich ab ins Bett.

Tag 2 Marseille

Bei bewölktem Wetter und nach einer kurzen Nacht machten wir uns dennoch voller Vorfreude auf den Weg zum Frühstück ins Restaurant „Ca’ d’Oro“, dem Buffetrestaurant unseres Schiffes. Nach einer kleinen Stärkung ließen wir den Morgen entspannt bei einem kurzen Aufenthalt an der Bar ausklingen.

Anschließend begaben wir uns zu Fuß zum Costa Shuttle, der uns bequem ins Stadtzentrum brachte. Kurz nach Beginn der Fahrt entdeckten wir allerdings eine Haltestelle für einen kostenlosen Shuttle in die Stadt. Schön, dass der Kapitän bei der Morgendurchsage noch einmal extra den Shuttle beworben hat und sagte, das Zentrum wäre so weit weg – anstatt darauf hinzuweisen, dass auch ein kostenloser Shuttle, nur fünf bis zehn Minuten von der Pier entfernt, zur Verfügung steht….. Insgesamt doch etwas sehr enttäuschend.

Unsere Ziele für diesen Tag:

  • die Kathedrale von Marseille
  • Notre-Dame de la Garde
  • Fort Saint-Jean
  • Palais du Pharo

Im Zentrum angekommen, beeindruckte uns zunächst die Kathedrale von Marseille, die wir sowohl von innen als auch von außen bewunderten.

Weiter spazierten wir am Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers vorbei. Das moderne Museum wurde 2013 im Rahmen der Ernennung von Marseille zur Kulturhauptstadt Europas eröffnet und verbindet auf eindrucksvolle Weise zeitgenössische Architektur mit der historischen Festungsanlage daneben.

Von dort ergaben sich gleich zwei besonders schöne Fotomöglichkeiten: Zum einen ein Blick auf einen Turm des Fort Saint-Jean, einer Festung aus dem 17. Jahrhundert, die einst den alten Hafen von Marseille bewachte. Zum anderen bot sich ein schöner Blick auf das Palais du Pharo. Der Palast wurde im 19. Jahrhundert von Napoléon III für seine Frau Eugénie de Montijo errichten lassen. Heute dient das Gebäude als Kongresszentrum und liegt malerisch auf einer Anhöhe mit Blick auf den Alten Hafen und das Mittelmeer.

Nach einem kurzen Fotostopp, gingen wir weiter zum Startpunkt des Bummelzuges „Les Petits Trains de Marseille“. Dieser Zug brachte uns entlang der schönen Küste zur Notre-Dame de la Garde. Der Weg führte uns am „Monument aux héros de l’Armée d’Orient et des terres lointaines“ vorbei. Das monumentale Tor erinnert an die Soldaten der „Armée d’Orient“, die im Ersten Weltkrieg in fernen Einsatzgebieten kämpften.

Dort angekommen stiegen wir aus und uns wurde erklärt, wir mögen uns nach eigenem Ermessen nach Beendigung unserer Besichtigung wieder an der Haltestelle anstellen, um mit dem Zug wieder zurückzufahren.

Nun ein paar Fakten über Notre Dame:

  • Lage: Auf dem Hügel La Garde, ca. 154 m über dem Meer, mit Blick auf den Vieux-Port
  • Baustil: Romano-byzantinisch, reich verziert mit Mosaiken, Marmor und Gold
  • Bauzeit: 1853–1864, auf den Fundamenten einer älteren Kapelle und eines Forts
  • Markenzeichen: Die große vergoldete Marienstatue mit dem Jesuskind auf dem Turm

Wir verweilten wir eine Weile und bewunderten die zahlreichen bunten Fresken und genossen den wunderbaren Blick über die Stadt.

Schließlich ging es wieder hinunter nach kurzer Wartezeit. Von dort aus gingen wir zu Fuß zurück zum Shuttlebus, der bereits auf uns wartete. Wenige Minuten später ging es zurück Richtung Schiff, bereit für einen entspannten Ausklang an Bord und voller schöner Erinnerungen an diesen besonderen Landgang. Den Nachmittag verbrachten wir in den verschiedenen Pools des Schiffes. Schließlich wollten wir ja auch das Schiff noch zur Gänze erkunden, unsere Zeit war ja knapp bemessen. Um 18:30 Uhr nahmen wir auch heute im „Duca di Orleans“ unser Abendmahl zu uns.

Um das leckere Abendessen abzurunden, holten wir uns noch ein Eis an der Gelateria Amarillo, die Eisbar an Board von Costa Favolosa. Dort gibt es originales italienisches Gelato in verschiedensten Sorten. Lecker! Für All-Inclusive-Gäste ist das Eis dort unbegrenzt inkludiert, allerdings sind pro Bestellung jeweils nur zwei Kugeln erlaubt. Anschließend nahmen wir bequem mit einem leckeren Strawberry Daiquiri Platz am Heck des Schiffes, und ließen die Seele baumeln.

Den Abend begannen wir im Atrio dei Diamanti, wo die Animateure bereits am frühen Abend für gute Stimmung sorgten. Später gingen wir weiter in die Discoteca Etoiles.

music credits to paulyudin

Tag 3 Zugfahrt nach Mailand – Flug zurück nach Wien

Mit einem leckeren Frühstück und einem anschließenden Drink starteten wir entspannt in unseren letzten Tag an Bord. Gegen 10 Uhr hieß es schließlich Abschied nehmen von der Costa Favolosa, mit vielen wunderbaren Erinnerungen im Gepäck und einem letzten Blick zurück auf unser schwimmendes Zuhause der vergangenen Tage.

Da sich das Wetter in Genua leider von seiner eher bescheidenen Seite zeigte, und ein später Schiffs Check-out weder kostenpflichtig noch kostenfrei möglich war beschlossen wir, die Wartezeit am überdachten Bahnsteig gemütlich zu überbrücken. Mit einem kleinen Lunchpaket machten wir es uns so gut es ging bequem und ließen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.

Unsere Ankunft in Mailand erfolgte um 14:50 Uhr, von wo aus wir mit dem Malpensa Express weiter fuhren. Nach ca. 40 Minuten Fahrt, kamen wir am Flughafen an, wo wir es uns nach der Sicherheitskontrolle in der Lufthansa Lounge gemütlich machten.

Unsere erste Etappe des Rückfluges führte uns mit Swiss (Flug SWR204K), durchgeführt mit einem Airbus A220-300, in Richtung Zürich. Pünktlich um 19:45 Uhr setzten wir in Zürich auf – ein ruhiger, angenehmer Flug, der uns dem Ende unserer Reise ein Stück näherbrachte. Da sich für die kurze Umsteigezeit ein kostenpflichtiger Besuch in der Swiss Lounge für mich nicht gelohnt hätte, nutzte ich die Gelegenheit für einen entspannten Bummel durch die Duty-Free-Shops.

Um 20:30 Uhr begann schließlich das Boarding für unseren finalen Flug nach Wien. Der Flug AUA146 mit Austrian Airlines, durchgeführt mit einem Airbus A321, brachte uns zuverlässig zurück in die Heimat. Auch in Wien zeigte sich das Wetter regnerisch, fast so, als wollte es uns den Abschied von den sonnigen Urlaubstagen etwas leichter machen. Um 22:21 Uhr landeten wir schließlich wohlbehalten zu Hause müde, aber erfüllt von unzähligen schönen Erinnerungen.

Fazit: Costa ausprobiert – und was bleibt?

Nach vielen Reisen als überzeugte AIDA Gäste war unsere Reise mit Costa Kreuzfahrten – konkret auf der Costa Favolosa, für uns ein bewusster Perspektivenwechsel. Wir wollten wissen: Wie groß sind die Unterschiede wirklich? Und kann Costa mit unserem gewohnten AIDA-Standard mithalten?

Was uns überzeugt hat:
Das Schiff selbst hat uns optisch positiv überrascht. Besonders das Atrium „Atrio dei Diamanti“ mit seinen gläsernen Panoramaliften wirkt hochwertig und beeindruckend inszeniert. Auch die Kabine entsprach unseren Erwartungen. Kulinarisch war das Abendessen im Duca di Orleans solide, teilweise sehr gut, mit klassischem Tischservice und fix zugeordnetem Tisch, was dem Ganzen einen etwas traditionelleren und entspanten Kreuzfahrtcharakter verleiht. Allerdings ist man dadurch auch an eine feste Essenszeit gebunden, was etwas weniger flexibel wirkt. Als Alternative bleibt nur das Buffetrestaurant, das uns jedoch nicht wirklich überzeugen konnte, weder beim ersten Frühstück noch bei einem späteren Besuch aus reiner Neugier, um das Angebot zu erkunden. Die Halloweenparty und das Abendprogramm waren stimmungsvoll und haben gezeigt, dass Costa durchaus Atmosphäre schaffen kann.

Auch das Gelato war sehr lecker und ein echtes Highlight für uns. Besonders angenehm war, dass es hier inkludiert ist. Im Vergleich zu AIDA, wo die Eisbar in der Regel nicht im Reisepreis enthalten ist, ist das bei Costa definitiv ein Pluspunkt. So konnte man sich zwischendurch immer wieder eine kleine süße Pause gönnen und das original italienische Gelato ganz entspannt genießen.
Wo wir Unterschiede zu AIDA gespürt haben:
Gerade bei den organisatorischen Abläufen – etwa bei der Seenotrettungsübung – empfanden wir AIDA Cruises als deutlich strukturierter und für Gäste intuitiver.

Positiv hervorzuheben ist hingegen der Service in den Bedienrestaurants, der insgesamt auf einem wirklich guten Niveau war. In den Buffetrestaurants zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild. Besonders beim Frühstück am ersten Tag war das Restaurant maßlos überfüllt – wir mussten rund 40 Minuten anstehen, bevor wir überhaupt ans Buffet kamen. Die nächste Herausforderung bestand darin, einen freien Tisch zu finden, was sich ebenfalls als schwierig erwies. Auch geschmacklich konnte das Buffet nicht wirklich überzeugen: Viele Speisen waren lediglich lauwarm oder bereits kalt. Einzig das süße Gebäck konnte hier positiv herausstechen. Nebenbei erwähnt war dies auch das einzige Restaurant, das nach 9 Uhr überhaupt noch Frühstück angeboten hat, was die Situation zusätzlich verschärfte.

Wo Costa für uns ebenfalls nicht ganz punkten konnte, waren die Bars und Getränke. Hier wird nur selten frisch geshaked; viele Getränke kommen entweder bereits fertig aus der Maschine oder direkt aus der Flasche. Unser klarer Lieblingscocktail war jedoch der Mai Tai, der auch optisch schön mit einer Cocktailkirsche garniert serviert wird.

Ein Vorteil ist wiederum, dass Shots wie Jägermeister oder Peachtree großzügig inkludiert sind. Viele andere Cocktails konnten uns geschmacklich allerdings nicht wirklich überzeugen, und auch die Longdrinks wirkten teilweise sehr stark alkoholbetont – besonders wenn die Bars gut besucht waren, hatte man manchmal den Eindruck, dass häufiges Nachbestellen eher ungern gesehen wird. Generell ließ der Barservice gelegentlich zu wünschen übrig: Bestellungen kamen nicht selten erst nach mehrmaligem Nachfragen oder in Teilen, weil sie zwischenzeitlich vergessen wurden.

Auch eine Nachfrage an der Rezeption bezüglich Flo’s Shareholder-Bordguthaben – wer mindestens 100 Aktien der Carnival Corporation & plc besitzt, erhält bei Costa Cruises ein entsprechendes Guthaben (bei AIDA Cruises inzwischen nur noch im Premium-Tarif) – gestaltete sich als überraschend schwierig, obwohl dieses ordnungsgemäß bereits vor der Reise beantragt und auch bestätigt worden war. Wir wurden mehrfach von einem Mitarbeiter zum nächsten geschickt, ohne eine klare Auskunft zu erhalten. Letztlich wusste niemand so richtig Bescheid, sodass das Thema erst nach der Reise über das Kundencenter geklärt werden konnte. Allgemein hatten wir daher den Eindruck, dass Costa beim Informationsmanagement und insbesondere bei der internen Weitergabe von Informationen noch deutliches Verbesserungspotenzial hat.
Auch beim Auslaufen fehlte uns ein emotionaler Moment:
Keine Auslaufmusik, keine Ansprache von der Brücke oder vom Entertainment Manager, Details, die wir von AIDA kennen und die für uns einfach zur Kreuzfahrt dazugehören. Generell gab es keinerlei nautische Informationen auf der Reise was wir sehr schade fanden.
Stimmung & Konzept:
Costa fühlt sich insgesamt internationaler an, während AIDA für uns stärker dieses lockere, deutschsprachige Clubschiff-Gefühl vermittelt. Es sind keine riesigen Unterschiede, aber viele kleine Details, die in Summe den Urlaub verändern.

Würden wir wieder mit Costa fahren?

Ja, aber wenn bewusst. Grundsätzlich muss man sagen: Wenn Route und Preis überzeugen bzw. wenn AIDA das jeweilige Fahrtgebiet nicht anbietet, ist Costa absolut eine interessante Alternative. Costa ist dabei nicht unbedingt „schlechter“, sondern einfach anders. Wer ein internationales Publikum, feste Tischzeiten und traditionellem Tischservice schätzt, wird sich hier definitiv auch wohlfühlen.

Für uns persönlich bleibt jedoch AIDA in vielen Punkten weiterhin unsere erste Wahl, sei es bei der Organisation, den Abläufen in den Buffetrestaurants, der Atmosphäre beim Auslaufen oder dem allgemeinen Gesamtgefühl an Bord.

Auch beim Thema Essen sowie bei der Flexibilität sehen wir deutliche Unterschiede. Während Costa eher auf feste Strukturen setzt, schätzen wir bei AIDA besonders die Freiheit, sowohl Restaurant als auch Uhrzeit spontan wählen zu können. Zudem hat man die Möglichkeit, jeden Tag in einem anderen Restaurant zu essen und dabei auch draußen zu sitzen, was das Erlebnis für uns deutlich abwechslungsreicher und entspannter macht.

Trotzdem war es absolut richtig, den Blick über den Tellerrand zu wagen. Denn genau solche Vergleiche machen das Reisen spannend und am Ende zählt vor allem eines: die gemeinsamen Erlebnisse, die bleiben.

Am Ende bleibt für uns die spannende Frage: Wie seht ihr das – AIDA oder Costa ?

Teilt gerne Eure persönlichen Erfahrungen und Eindrücke mit uns – wir sind neugierig, wie ihr den Vergleich erlebt habt, und freuen uns auf den Austausch mit Euch!

Alle Kartenausschnitte auf dieser Seite basieren auf Daten von OpenStreetMap-Mitwirkenden, lizenziert unter der Open Database License (ODbL). Mehr unter www.openstreetmap.org/copyright

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2 Kommentare

Hans G. Schütz · 21. März 2026 um 19:41

Danke für den guten Bericht! Sieht nach schönen Tagen aus! :o)
Gut, dass ihr Costa und euch eine Chance zum Kennenlernen gegeben habt. Ganz offensichtlich habt ihr bei AIDA eure „emotionale Heimat“ gefunden!
Was soll man da am Ende anderes sagen als „Auf AIDAsehen“ ;o)

    Gregor · 24. März 2026 um 11:35

    Danke für dein Feedback!
    Es freut mich, dass mein Bericht gut bei dir angekommen ist. 🙂

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