🕒 Lesezeit: ca. 32 Minuten

Reiseverlauf:

  • 03.03.2022 La Romana – DOMINIKANISCHE REPUBLIK
  • 05.03.2022 Aruba
  • 06.03.2022 Curaçao
  • 07.03.2022 Bonaire
  • 09.03.2022 Grenada
  • 10.03.2022 Barbados
  • 11.03.2022 St. Vincent
  • 12.03.2022 St. Lucia
  • 13.03.2022 Dominica
  • 14.03.2022 St. Maarten
  • 15.03.2022 Antigua
  • 17.03.2022 La Romana – DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Unsere Reise fand unter den damals geltenden Corona-Bedingungen statt. Während des gesamten Aufenthalts am Flughafen und auch an Bord des Flugzeugs galt die Pflicht zum Tragen einer FFP2 – Maske – ausgenommen waren nur die Zeiten, in denen gegessen oder getrunken wurde. Besonders während des etwa zehnstündigen Transatlantikflugs war das ständige Tragen der Maske verpflichtend, was den Flug für mich deutlich nerviger und anstrengender machte. Trotzdem war es natürlich ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit aller Reisenden. An Bord des Schiffes durfte die Maske am Platz im Restaurant oder an der Bar sowie im Freien abgenommen werden, außer bei Aktivitäten mit engerem Kontakt, wie zum Beispiel beim Shuffleboard, wo weiterhin Maskenpflicht herrschte. Außerdem musste man sich für viele der angebotenen Aktivitäten wie Shuffleboard, Dart und ähnliche Spiele vorab über das Bordportal anmelden bzw. einbuchen.

Tag 1 Anreise

Um ca. 3 Uhr morgens, bei sehr reisefreundlichem Wetter, ging es mit dem PKW auf eine knapp 400 km lange, etwa vierstündige Fahrt. Gegen 6 Uhr erreichten wir den Flughafen München. Zum Parken nutzten wir damals „Skyparken München“, das mit 40 € für zwei Wochen inklusive Shuttle zum Flughafen äußerst preiswert war. Leider gibt es diesen Anbieter heutzutage nicht mehr. Stattdessen können wir die sogenannten „Economy-Parkmöglichkeiten“ am Flughafen München empfehlen. Am Gate angekommen, konnten wir einen schönen Sonnenaufgang genießen. So kann der Urlaub starten.

Bei traumhaftem Wetter hoben wir in München Richtung Frankfurt ab und landeten etwa 40 Minuten später auf der Piste 07R. Die Aussicht auf den Flughafen Frankfurt war atemberaubend. Für Flugzeugbegeisterte ist das ein wahres Paradies.

Nach einer schnellen Stärkung in Frankfurt begaben wir uns zu unserem Gate C11, wo wir um 11:06 Uhr den schönen A330 von Eurowings Discover bestiegen. Mein Sitzplatz für den Transatlantikflug war 35C. Natürlich ließ mich Flo, der neben mir in der Reihe saß, zwischendurch ans Fenster, um den ein oder anderen Schnappschuss zu machen. Bei diesem etwa zehnstündigen Flug handelte es sich um einen AIDA-Vollcharterflug.

Vorteile von AIDA-Charterflügen:

  • 24 Stunden vor Boarding kostenlose Sitzplatzwahl über den Online Check-In (AIDA verkauft Sitzplatzreservierungen im Voraus zu recht hohen Preisen ab 40 € pro Person und Flug)
  • Das Schiff wartet bei Verspätungen und haftet für unvorhersehbare Probleme bei der Anreise

Nachteile:

  • Meist höhere Preise als bei Linienflügen
  • Oft Pflicht bei diversen Reisen
  • Rücktritts- und Änderungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt und allein von AIDA abhängig
  • AIDA kann laut AGBs den Startflughafen jederzeit ohne Zustimmung ändern, ebenso wie entscheiden, ob es Direktflüge oder Umstiege gibt

Mit den genauen Bedingungen sowie Vor- und Nachteilen beschäftigen wir uns in diesem separaten Beitrag ✈️Anreisepaket bei AIDA – lohnt es sich?. Nach Erreichen unserer Reiseflughöhe gab es Faschiertes mit Krautsalat, Erbsenpüree und Gebäck. Einige Stunden später gab es noch einen Snack vor der Landung.

Bei karibiktypischem Traumwetter landeten wir um 16 Uhr Ortszeit auf der Piste 11. Per Shuttlebus ging es anschließend zum Cruiseterminal La Romana, wo wir die schöne AIDAperla bestiegen. Unsere Kabine für diese Reise war die 12282, eine der Verandakabinen Komfort auf der Backbordseite.

Einige Besonderheiten der AIDAperla / AIDAprima:

  • Four Elements Bereich: Ideal für kühlere Regionen oder den Winter
    • Sehr kinderfreundlich: Mit zwei Rutschen, einem „Lazy River“ und vielen netten Kinderaktivitäten wie Spritzpistolen
  • Skywalk
  • Gläserne Aufzüge: Je ein Aufzug pro Seite im Heckbereich
  • Infinitypools

Nach einem entspannten Auslaufen in Richtung Aruba, das wir in einem der vier Infinitypools bei Begleitung der drei Auslauf-Songs genossen haben, ging es zum Abendessen ins Weite Welt Restaurant. Trotz der strengen Hygieneauflagen aufgrund von Covid-19 konnte man sich im Restaurant frei bewegen und viele Gerichte vom Buffet genießen. So wurden die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und gleichzeitig das Infektionsrisiko möglichst gering gehalten. Den restlichen Abend verbrachten wir in heiterer Stimmung im Beachclub.

Auch bei dem Abendprogramm, wurde man ersucht sämtliche soziale Kontakte einzuschränken und sich mit seinen Kabinenpartnern an einen Tisch zu stellen. Sowie die Maskenpflicht striktens zu beachten.

Tag 2 Seetag

Da es meine erste Reise mit der AIDAperla war, hat mich Flo, der durch eine frühere Reise mit der baugleichen AIDAprima bereits bestens mit dem Schiff vertraut war, einmal komplett über das Schiff geführt. Bei Bestem Wetter haben wir den Großteil der Zeit in einem der 6 Pools genossen. Zu später Stund werden sämtliche Pools außerdem farbenfroh beleuchtet. Hier z.B. ein Foto der Infinitypools auf dem Lanaideck (Deck 8).

Unser kulinarischer Abschluss sollte am Seetag besonders ausfallen. Aus diesem Anlass haben wir uns die sehr schmackhaften und zauberhaft angerichteten Desserts des French Kiss Restaurants gegönnt. Macarons sind leider nur gegen Aufpreis erhältlich.

Tag 3 Aruba

Ein strahlend sonniger Tag begrüßt uns bei türkisblauem Wasser. Nach einem Frühstück im French Kiss, haben wir die hervorragende Aussicht nochmals genossen und die Möglichkeit genutzt um ein paar Fotos zu schießen.

Vom Skywalk der AIDAperla bot sich uns ein atemberaubender Blick über den Hafen von Aruba. Das türkisfarbene Wasser schimmerte in unzähligen Blautönen, und am Horizont zeichnete sich das vorgelagerte Riff deutlich ab. Der Himmel war mit weißen Wolken geschmückt, die im Wind langsam über das karibische Meer zogen – ein perfekter Moment, um die Schönheit dieser Insel zu genießen.

Bevor wir uns zum Ausflug begaben, bei dem heute eine Buggy-Tour durch Arubas Outback auf dem Programm stand, spielten wir noch eine Runde Shuffleboard und genossen die Annehmlichkeiten an Bord. Anschließend machten wir uns mittels AIDA Bus auf den Weg zu unserem Treffpunkt, wo wir unser UTV entgegennahmen. In fast drei Stunden erkundeten wir damit die nördliche Hälfte der Insel – ein echtes Abenteuer zwischen Wüstenlandschaften, Felsküsten und traumhaften Ausblicken aufs Meer.

Nach einer kurzen Fahrt auf normaler Straße ging es schon los – hinein ins Outback von Aruba. Der Asphalt endete, und plötzlich rumpelten wir über staubige, steinige Wege, umgeben von meterhohen Kakteen und trockenem Buschwerk. Der Wind wehte warm durchs offene Gelände, während sich am Horizont das tiefblaue Meer zeigte.

Unser erster Stopp war der Andicuri Beach. Leider hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt, sodass ein Badestopp am traumhaften Sandstrand nicht möglich war. Der Strand liegt etwas abgelegen an der Nordküste und ist vor allem für seine beeindruckenden Felsformationen und die kraftvollen Wellen des Atlantiks bekannt. Das Wasser schimmert in intensiven Blautönen, und die raue Natur rundherum verleiht dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Besonders beliebt ist der Strand bei Einheimischen und Surfern, da die Brandung hier deutlich stärker ist als an den ruhigeren Stränden im Süden der Insel. Trotz der kurzen Zeit konnten wir die spektakuläre Aussicht und die wilde Schönheit dieses Ortes genießen – definitiv ein Highlight für Naturliebhaber und Fotografen!

Hier nochmal die Hardfacts:

  • Der Strand befindet sich zwischen Wariruri Beach und Natural Bridge.
  • Er ist bekannt für seine abgeschiedene Lage und die starken Wellen, weshalb er vor allem bei Bodyboardern und Surfern beliebt ist.
  • Wegen der starken Strömung ist Schwimmen dort meist nicht empfohlen.
  • Stattdessen beeindruckt Andicuri Beach durch seine dramatische Felsküste, den hellen Sand und das tiefblaue Meer – ein super Ort für Fotos und Naturerlebnisse.
  • Man erreicht ihn am besten mit einem Geländewagen, da der Weg dorthin über unbefestigte Straßen führt.

Nach unserem kurzen Stopp am Andicuri Beach ging es mit den Buggys weiter quer durchs wilde Outback von Aruba. Mit rund 60 km/h über die staubigen, unbefestigten Straßen zu jagen, war ein echtes Abenteuer! Überall flogen Sand und Staub, die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel, und der Wind wehte uns den feinen roten Wüstenstaub ins Gesicht. Die karge, felsige Landschaft erinnerte fast an eine Mondlandschaft – ein unglaublicher Kontrast zu den paradiesischen Stränden der Insel. Trotz der Hitze und des Staubs war das Fahrerlebnis einfach unvergesslich und machte riesigen Spaß!

Weiter ging es anschließend zum California Lighthouse, wo wir einen kurzen Fotostopp eingelegt haben. Von dort oben bot sich ein atemberaubender Blick über die zerklüftete Nordküste und das endlos scheinende, tiefblaue Meer. Der markante Leuchtturm ist nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein perfekter Ort, um kurz durchzuatmen und die Weite Arubas zu genießen, bevor das nächste Abenteuer ruft.

Unser nächster Stopp war die Natural Bridge an der wilden Nordküste Arubas – eine beeindruckende Felsformation, die einst als größte natürliche Brücke der Insel galt. Zwar stürzte sie 2005 ein, doch direkt daneben befindet sich die kleinere Baby Bridge, die bis heute erhalten ist (auf dem rechten Foto zu sehen). Etwas weiter entlang der Küste entdeckten wir noch eine weitere natürliche Felsbrücke – ebenfalls durch Wind und Wellen geformt – die auf dem linken Foto zu sehen ist. Das Zusammenspiel aus schroffem Gestein, der kraftvollen Brandung und dem tiefblauen Meer war einfach faszinierend und bot unzählige tolle Fotomotive.

Auf dem Rückweg durfte ein bisschen Offroad-Spaß natürlich nicht fehlen – über Stock und Stein, durch Staub und Wind, bis wir schließlich wieder festen Asphalt unter den Rädern hatten. Ehrlich gesagt: Dieses Buggy-Fahren macht einfach unglaublich viel Spaß! Mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h sausten wir zurück zum Treffpunkt, wo unser Abenteuer langsam zu Ende ging. Von dort aus ging’s dann zurück aufs Schiff – voller Staub, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Glück gehabt…! Kaum waren wir wieder an Bord, zog ein kurzer, aber kräftiger Schauer über Aruba hinweg. Wir hatten das Glück, schon im Trockenen zu sein – nur ein paar feine Tropfen und etwas Wind erreichten uns noch. Der Himmel blieb weiter grau in grau, als sich plötzlich ein klarer Regenbogen über Oranjestad spannte. Zwischen dunklen Wolken und dem sanften Licht der Abendsonne entstand dieser besondere Moment – ruhig, fast magisch. Ein schöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Nachdem wir uns von Aruba verabschieden mussten – natürlich begleitet von den traditionellen AIDA-Auslaufsongs – ließen wir den Abend entspannt im Infinitypool ausklingen. Während das Schiff langsam den Hafen verließ und die Lichter der Insel am Horizont kleiner wurden, glitzerten die Wellen im Schein der bunten Poolbeleuchtung. Ein leichter Wind wehte über Deck, die Stimmung war ruhig und ausgelassen zugleich. So klang ein erlebnisreicher Tag auf Aruba perfekt aus – mit einem kühlen Drink in der Hand, warmem Wasser und dem Meer, das endlos in die Nacht hinausführte.

Tag 4 Curaçao

Ein weiterer erlebnisreicher Tag kündigte sich an! Heute stand ein Ganztagesausflug auf dem Programm – eine spannende Kombination aus zwei Touren, inklusive einer Verkostung des berühmten Curaçao-Likörs, was auf dieser Insel natürlich ein absolutes Muss ist.

Mit dem Bus machten wir uns auf, um Curaçao von seiner schönsten Seite zu entdecken. Die Route führte uns quer über die Insel und bot eine tolle Mischung aus Natur, Geschichte und karibischem Flair.

Unsere wichtigsten Stopps des Tages:

  • Boka Tabla – am nordöstlichen Ende der Insel gelegen, wo sich die Wellen spektakulär in eine Höhle brechen.
  • Landhuis Chobolobo – hier wird der weltberühmte blaue Curaçao-Likör hergestellt, den wir natürlich auch verkosten durften.
  • Kunuku House – ein traditionelles Lehmhaus aus der Kolonialzeit, das einen spannenden Einblick in das damalige Leben der Einheimischen bietet.
  • Grote Knip – einer der wohl bekanntesten Strände Curaçaos, mit seinem türkisblauen Wasser und feinem weißen Sand ein echtes Postkartenmotiv.
  • Playa Forti – ein kleiner, unscheinbarer Strand mit spektakulärer Aussicht über die Steilküste. Besonders bekannt ist der Spot für mutige Klippenspringer, die sich von den Felsen ins türkisfarbene Wasser stürzen.

Boka Tabla

  • Es handelt sich um eine Grotte („cavern“), in die gewaltige Wellen schlagen.
  • Von Landseite aus kann man über Stufen in die Höhle gelangen und dort sitzen, um das aufspritzende Meer und das Donnern der Wellen zu erleben.

Landhuis Chobolobo

  • historisches Landhaus (Landhuis) aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, gelegen in Salina, Willemstad
  • Seit 1946 bzw. 1947 ist dort die Brennerei Senior & Co ansässig, in der der berühmte Blue Curaçao Liqueur hergestellt wird
  • Likör wird aus Laraha-Orange (Bitterorange) hergestellt

In dieser Brennerei werden auch in Europa bekannte Sorten von Likören erzeugt. Der weitverbreitetste Likör ist der Blue Curaçao.

Außerdem werden Führungen im Rahmen von ca. 1h angeboten.

Alle Besucher die besonders angetan vom Geschmack der köstlichen Liköre, oder auch einem Café bzw. Softdrink sind, werden herzlich eingeladen auf der Innenhofterasse zu entspannen.

Anschließend besuchten wir:

Kunuku House

Der Nachmittag begann mit einem Besuch im Kas di Pal’i Maishi, besser bekannt als Kunuku House. Dieses kleine Freilichtmuseum liegt im Landesinneren und vermittelt eindrucksvoll, wie einfach das Leben auf Curaçao früher war.

Der Begriff „Kunuku House“ – auf Papiamentu auch „Kas di Kunuku“ oder „Kas di Pal’i Maishi“ – bezeichnet die typischen einfachen Landhäuser, wie sie einst auf den Plantagen der Insel zu finden waren. Ihre Bauweise hat afrikanische Wurzeln, wurde jedoch durch die koloniale Plantagenstruktur geprägt und an das tropische Klima angepasst. Gebaut wurde mit dem, was die Natur bot: Holzbalken und Äste als Gerüst, Wände aus Lehm und Korallenstein, Dächer aus Stroh, später oft ersetzt durch Blechplatten.

Im Inneren des Museums erhält man einen lebhaften Eindruck davon, wie bescheiden, aber zugleich zweckmäßig das Leben auf dem Land war. Zwischen alten Werkzeugen, Küchenutensilien und handgefertigten Möbeln lässt sich gut nachvollziehen, wie die Menschen damals wohnten, kochten und arbeiteten – einfach, funktional und im Einklang mit ihrer Umgebung. Ein spannender Einblick in das traditionelle Leben auf Curaçao, fernab der Strände und Städte.

Playa Forti

Ein kurzer Fotostopp führte uns zum Playa Forti, wo man von der Klippe aus einen großartigen Blick über die kleine Bucht und das türkisblaue Meer hat. Von oben konnten wir sogar ein paar Mutige beobachten, die sich von der Felskante ins Wasser stürzten – nichts für schwache Nerven!

Zum Abschluss des Ausfluges ging es noch an den wohl bekanntesten Strand der Insel – Grote Knip, auch bekannt als Playa Kenepa Grandi oder Playa Abou. Ein traumhafter Ort, der mit seinem weißen Sand, dem türkisblauen Wasser und der idyllischen Lage zwischen Felsen aussieht wie direkt aus dem Reisekatalog. Hier lässt es sich perfekt schwimmen, schnorcheln oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Leider blieb uns hier nur ein kurzer Aufenthalt, sodass für ein Bad im Meer keine Zeit mehr war. Trotzdem konnten wir den Ausblick und die Atmosphäre genießen – ein wunderschöner Ort, um den Tag auf Curaçao ausklingen zu lassen.

Da wir auch auf Curaçao noch nicht genug von Landschaft und Kultur bekommen konnten, gingen wir gegen 18 Uhr noch einmal individuell von Bord und schlenderten durch Willemstad. Die farbenfrohe Hauptstadt ist vom Schiff aus bequem zu Fuß erreichbar und lädt mit ihren kolonialen Häuserfassaden, kleinen Gassen und Brücken zum Bummeln ein.

Einen ausführlicheren Bericht über einen Rundgang durch Willemstad findet ihr übrigens in Florians Beitrag zu seiner kürzlichen Transreise. 🌊 Atlantik ahoi: Meine erste AIDA-Transreise

Bei leicht bewölktem Himmel mit leichter Meeresbrise genossen wir das Auslaufen dieses Mal am Deck bei der Lanai Bar.

Tag 5 Bonaire

Mit einer schmackhaften u. auch einer besonders ansehnlichen Palatschinke haben wir top motiviert in den Tag gestartet.

Heute stand Entspannung pur auf dem Programm: ein gemütlicher Badetag auf der kleinen Insel Klein Bonaire. Nur wenige Bootsminuten von der Westküste Bonaires entfernt, liegt dieses unbewohnte Eiland, das vollständig unter Naturschutz steht.

Klein Bonaire ist ein wahres Paradies für Strandliebhaber, Schnorchler und Taucher gleichermaßen. Der feine, weiße Sand und das glasklare Wasser laden zum Sonnenbaden und Schwimmen ein, während die umliegenden Korallenriffe zu den schönsten der gesamten Karibik zählen.

Besonders bekannt ist der „No Name Beach“, einer der strahlendsten und ursprünglichsten Strände der Region. Neben der farbenfrohen Unterwasserwelt bietet die Insel auch eine wichtige ökologische Funktion: Sie dient als Nistplatz für Meeresschildkröten, die hier regelmäßig ihre Eier ablegen.

Ein Tag auf Klein Bonaire bedeutet, die Karibik in ihrer reinsten und unberührtesten Form zu erleben, umgeben von türkisblauem Wasser und tropischer Ruhe. Ein echtes Highlight für Schnorchler ist die Möglichkeit, sich am No Name Beach einfach ins Wasser treiben zu lassen. Man steigt an einem Ende des Strandes ins Wasser und lässt sich langsam entlang des Riffs mit der leichten Strömung treiben – ein entspanntes Drift-Schnorcheln, das nicht nur faszinierende Unterwasserwelten bietet, sondern auch besonders komfortabel ist. Am unteren Ende des Strandes steigt man wieder aus dem Wasser und kann gemütlich zurück zum Ausgangspunkt spazieren.

Gerade für ältere Gäste, die beim Ein- und Aussteigen aus typischen Ausflugsbooten auf offenen Meer oft Schwierigkeiten haben, ist dieser Spot eine echte Empfehlung. Kein mühsames Hinein- und Herausklettern – stattdessen ein einfacher Zugang direkt vom Strand. Für alle, die das Schnorcheln genießen möchten, ohne sich körperlich zu verausgaben, ist der No Name Beach auf Klein Bonaire ideal. Nach ca. 3 Stunden Aufenthalt am Strand, ging es per Wassertaxi zurück zur Insel Bonaire und Aida.

Nach einer kleinen Stärkung im Fuego Restaurant, haben wir die abendliche Stimmung und das Auslaufen bei strahlendem Sonnenschein genossen.

Nach dem Genuss von den liebevoll zubereiteten Cocktails ging es auch schon Richtung “ Koje „

Tag 6 Seetag

Ein sonniger Seetag auf dem Weg nach Grenada begrüßte uns. Heute haben wir es uns vormittags größtenteils im Kühlen Nass gutgehen lassen. Nach einer ausgiebigen Erfrischung haben wir die „Tapas & Bar“ im Aida Plaza erkundet.

Was ist die Tapas Bar?

  • In der AIDA Plaza (zu finden auf Deck 6 und 7) gibt es eine Tapas-Bar mit spanischen Spezialitäten (z. B. Chorizo, Tortilla, Meeresfrüchte), wobei das Essen im Reisepreis enthalten ist, Getränke extra zu bezahlen (außer man hat ein Getränkepaket).
  • Befindet sich auf Deck 6 im vorderen Bereich des Schiffes

Am Abend lockte das Brauhaus erneut – diesmal jedoch nicht zum Abendessen, sondern zu einem unterhaltsamen Quizabend. Das Thema des Tages: Automarken erraten. Einige zufällig ausgewählte Gäste stellten dabei ihr Wissen rund um die Welt der Fahrzeuge auf die Probe.

Als Autoliebhaber hatte ich in dieser Disziplin natürlich einen kleinen Vorteil – und konnte die meisten Marken schneller benennen als meine Mitspieler. Die Mühe wurde schließlich belohnt: Ein frisch gezapftes, selbstgebrautes Zwickl aus dem Brauhaus war mein Preis des Abends.

In geselliger Runde und bei einem kühlen Bier klang der Tag gemütlich aus – ganz im typischen AIDA-Stil: locker, herzlich und mit einer guten Portion Spaß.

Ein gemütlicher Seetag geht dem Ende zu. Unseren Abend haben wir im Beachclub ausklingen lassen. Trotz den aktiven strengen Covid – 19 Maßnahmen, haben sich sehr viele feierfreudige Gäste zur Lasershow im Beachclub eingefunden.

Im Anschluss an die eindrucksvolle Lasershow heizte ein DJ der Menge ordentlich ein und sorgte für ausgelassene Stimmung – trotz der geltenden COVID-19-Bestimmungen. Die Gäste ließen sich mitreißen, tanzten begeistert mit, und für einen Moment schien die Pandemie fast vergessen.

Doch auf Anweisung des Entertainment-Managements musste der DJ gegen Mitternacht etwas leiser treten: Zu viele Gäste hatten sich vor der Bühne versammelt, tanzten dicht gedrängt – teils ohne Maske und fernab ihrer zugewiesenen Tische. Kurz nach Mitternacht war dann endgültig Schluss: „Ab in die Koje – und gute Nacht!“

Tag 7 Grenada

Grenada zeigt sich heute anfangs etwas bedeckt und nicht ganz so typisch karibik dennoch immerhin trocken.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Natur und Bewegung. Über das AIDA-Ausflugsprogramm ging es am Vormittag mit dem gläsernen Kajak entlang der Küste zu einem nahegelegenen Strand. Wir paddelten wir durch das Wasser was sich leider huete kaum durchsichtig zeigte aufgrund des Wetters in den letzten Tagen lt. Guide – dennoch herrlich, durch die landschaftliche Schönheit Grenadas hindurch zu paddeln.
Aus Sicherheitsgründen blieben Kamera und Smartphone diesmal an Bord, daher gibt es leider keine Aufnahmen – die Eindrücke aber bleiben unvergessen. Nachdem auf dem Ausflug kaum was im Meer zu sehen war beschwerten sich mehrfach Gäste am Ausflugschalter und schließlich wurde allen Gästen eine 50%ige Rückerstattung des Ausfluges angeboten. Eine faire Lösung für alle Beteiligten.

Nach der Rückkehr zum Schiff nutzten wir eine kurze Pause zur Erfrischung und Stärkung, bevor wir uns zu Fuß aufmachten, die charmante Altstadt von St. George’s zu erkunden. Zwischen bunten Kolonialbauten, kleinen Läden und dem geschäftigen Treiben am Hafen zeigte sich die Hauptstadt von ihrer lebendigsten Seite – karibisch, freundlich und voller Atmosphäre.

Das Auslaufen wurde diesmal an einem ganz besonderen Ort bestaunt – im Außenbereich der „Spray Bar“. Ein echter Secret Spot, den mir Flo gezeigt hat.

Gerade in den ersten Tagen herrscht hier oft eine angenehm ruhige Atmosphäre, da viele Gäste diesen versteckten Platz erst nach und nach entdecken. Perfekt also, um in entspannter Umgebung bei einem Drink das Ablegen zu genießen und das Meer in seiner ganzen Weite auf sich wirken zu lassen.

Was ist die Spray Bar?

  • Die Spray Bar ist eine zweistöckige Champagner-Lounge/Bar im vorderen Bereich des Schiffs, ausschließlich für Erwachsene zugänglich
  • Sie wird in Kooperation mit Moët & Chandon betrieben
  • Von der oberen Ebene gelangt man auf eine Freifläche am Bug des Schiffs – ein Highlight mit spektakulärem Meerblick u. ideal für Schiffskenner, da man hier vomn großen Trubel beim Auslaufen abgeschirmt ist
  • Befindet sich auf Deck 6 & 7 (vorne im Bugbereich)
  • Ist an Seetagen geschlossen
  • Wird ca. 30 Minuten vor Auslaufen geöffnet
  • Zugang über Deck 6 durch Nachtclub “ Nightfly „

Kurz vor dem Ablegen zeigte sich auch noch ein wenig die Sonne. Nach einem erlebnisreichen Tag auf See führte der Weg am Abend ins Brauhaus der AIDAperla – den beliebten Treffpunkt für Liebhaber bodenständiger Küche und geselliger Atmosphäre.
Auf der Speisekarte standen an diesem Abend Leberknödelsuppe als Vorspeise und ein kräftiges Rindsgulasch mit Spätzle als Hauptgericht. Herzhaft, deftig und typisch für die AIDA-eigene Interpretation traditioneller Hausmannskost.

Gestärkt und in bester Stimmung ging es anschließend zur „AIDA Prime Time“, der unterhaltsamen Abendsendung mit viel Witz, Musik und spannenden Einblicken hinter die Kulissen des Schiffslebens. Die AIDA Prime Time ist ein Programm was von dem jeweiligen Entertainment Manager an Board geführt wird.
Den Abschluss des Tages bildete die spektakuläre Lasershow im Theatrium, die mit farbenprächtigen Lichteffekten und stimmungsvoller Musik den Abend perfekt abrundete. So endete ein weiterer Tag an Bord – mit gutem Essen, bester Unterhaltung und der ganz besonderen AIDA-Atmosphäre, die jeden Moment zu einem kleinen Erlebnis macht.

Gut unterhalten und gesättigt haben wir uns Richtung Bett begeben.

Tag 8 Barbados

Diese rund 50 Kilometer lange Radtour auf Barbados verbindet auf wunderbare Weise zwei Gesichter der Insel: das entspannte Küstenradeln entlang der Westküste und das leicht hügelige, grüne Landesinnere mit weiten Ausblicken und tropischer Vegetation.

Gleich zu Beginn säumt das türkisfarbene Meer der Karibik den Weg. Palmen neigen sich über schmale Strände, kleine Fischerboote schaukeln im glasklaren Wasser, und die warme Brise trägt den Duft von Salz und Hibiskus mit sich. Zwischen Holetown und Paynes Bay gleitet man fast mühelos dahin – vorbei an farbenfrohen Häusern, kleinen Strandbars und einladenden Buchten, die zu einem kurzen Sprung ins Meer verführen.

Nach dem Küstenabschnitt führt der Weg sanft ins Inland. Hier öffnen sich grüne Täler, und zwischen Zuckerrohrfeldern und tropischen Gärten tauchen Namen wie Lancaster, Lion Castle und Apes Hill auf. Das Terrain wird etwas anspruchsvoller, doch jeder Anstieg wird mit einem großartigen Blick über die Westküste und das glitzernde Meer belohnt. In der Ferne zeichnen sich die weißen Dächer von Bridgetown ab, wo die Tour schließlich wieder Richtung Küste führt.

Besonderheiten unserer Tour:

  • ca. 50 km
  • +57 m / −57 m → eher flach, mit sanften Anstiegen im Inland (besonders um Lion Castle)
  • Mischung aus Küstenradeln und leicht hügeligem Landesinneren
  • tolle Eindrücke der Städte Bridgetown u. atemberaubende Aussichtspunkte

Gestartet um 9:30 Uhr am Barbados Port begann die Tour mit einer leichten Brise vom Meer und dem geschäftigen Treiben des Hafens im Hintergrund. Schon nach wenigen Minuten erreichte ich den National Heroes Square – das historische Herz von Bridgetown.

Von hier aus eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Parliament Building, dessen neugotische Türme stolz über der Stadt aufragen. Direkt davor steht ein Denkmal zu Ehren der Nationalhelden von Barbados, und in der Mitte des Platzes plätschert die Trafalgar Fountain, deren feine Wasserfontänen in der Morgensonne glitzern.

Dieser Ort vereint eindrucksvoll die Geschichte der Insel mit der lebendigen Gegenwart – koloniale Architektur, stolze Symbolik und das entspannte Lebensgefühl der Karibik liegen hier nur wenige Schritte voneinander entfernt.

Nach einer kurzen Erkundung des Stadtzentrums ging es weiter – rund 30 Minuten nordwärts durch das bunte Alltagsleben von Bridgetown. Die Straßen wurden ruhiger, der Verkehr ließ nach, und bald wich das urbane Treiben einer sanften, grünen Landschaft.

Der Weg führte vorbei an kleinen Wohnhäusern in allen Farben der Karibik, an Obstständen, die süße Mangos und Kokosnüsse anboten, und immer wieder blitzte zwischen den Palmen ein Stückchen Meer hervor. Schließlich erreichten wir einen wunderschönen Aussichtspunkt nahe der St. Stephen’s Primary School.

Von hier aus bot sich ein weiter Blick über die Westküste – das türkisfarbene Meer, die weißen Dächer von Bridgetown in der Ferne und das sanft wogende Grün der Hügel im Landesinneren. Ein idealer Ort, um kurz anzuhalten, tief durchzuatmen und den Moment zu genießen – begleitet vom Zirpen der Zikaden und der warmen Sonne über Barbados.

Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir den tollen Aussichtspunkt an der Kreuzung des Highway D und Country View. Hier öffnet sich das Panorama weit über die Landschaft von St. Thomas Parish: sanfte Hügel, sattgrüne Vegetation und in der Ferne das glitzernde Blau des Ozeans.

Vorbei ging es am Folkestone Marine Park & Museum, einem beliebten Ort für Schnorchler und Meeresliebhaber. Hier trifft Bildung auf Natur: In dem kleinen Museum erfährt man Spannendes über die Unterwasserwelt rund um Barbados, während draußen Korallenriffe und bunte Fische nur wenige Meter vom Strand entfernt warten.

Kurz darauf entdeckten wir am Straßenrand ein typisch karibisches, farbenfrohes Haus – in kräftigem Grün und Rot gestrichen, mit einer kleinen Veranda, Blumenkästen und wehenden Gardinen. Es wirkte fast wie ein Gemälde, das die Lebensfreude der Insel einfängt. Ein kurzer Fotostopp war da natürlich ein Muss!

Von dort aus neigte sich unsere Radtour langsam dem Ende zu. Die letzten Kilometer führten entspannt zurück Richtung Hafen, wo bereits unser Schiff im warmen Nachmittagslicht glänzte. Nach all den Eindrücken und dem karibischen Flair entlang der Strecke schmeckte der kleine Snack an Bord doppelt so gut – ein Moment der Ruhe, bevor das nächste Highlight des Tages wartete.

Am frühen Abend starteten wir zu unserem Katamaran-Ausflug, den wir über AIDA gebucht hatten. Die Stimmung an Bord war ausgelassen, Musik klang über das Deck, und die Sonne tauchte das Meer in ein weiches, goldenes Licht.

Zwar zeigte sich an diesem Abend kein klassischer Sonnenuntergang, denn eine Wolkendecke schob sich vor die Sonne. Mit einem kühlen Drink in der Hand, den Blick auf das weite Meer gerichtet und das sanfte Schaukeln des Katamarans unter uns, genossen wir die letzten Stunden dieses wunderbaren Tages auf Barbados.

Nach dem Katamaran-Erlebnis wartete bereits der Partybus zurück zum Schiff – karibische Rhythmen, fröhliche Gesichter und blinkende Lichter begleiteten die kurze Fahrt durch die laue Abendluft von Bridgetown. Die Stimmung war ausgelassen, überall wurde gelacht, gesungen und getanzt – ein letztes Stück karibische Lebensfreude, bevor es zurück an Bord ging.

Wenig später hieß es „Leinen los!“ – das Schiff setzte sich langsam in Bewegung, und die Lichter der Insel wurden am Horizont immer kleiner. Der Wind trug noch einmal den Duft des Meeres herüber, während die Wellen sanft gegen den Rumpf schlugen. Nach dem Auslaufen ging es dann langsam Richtung Bett.

Tag 9 Saint Vincent

Nach dem erlebnisreichen Tag auf Barbados stand heute ein deutlich ruhigeres Programm auf dem Plan. Erwähnenswert: Aufgrund der damaligen COVID-19-Maßnahmen war auf Saint Vincent ein individueller Landgang nicht erlaubt. Wer die Insel betreten wollte, musste zwingend einen von AIDA organisierten Ausflug buchen. Diese Regelung basierte auf behördlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie. Schon am Morgen brachte uns eine Fähre in etwa einer Stunde über das glitzernde, tiefblaue Karibische Meer nach Port Elizabeth, dem kleinen, charmanten Hauptort der Insel Bequia – einer der schönsten Perlen der Grenadinen.

Die Überfahrt durchaus sehr schaukelig, Möwen über dem Wasser und immer wieder der Blick auf die vorbeiziehenden Inseln, die wie grüne Tupfer aus dem Meer ragten. In Port Elizabeth angekommen, empfing uns die entspannte Atmosphäre der Insel – bunte Häuschen, kleine Boote im Hafen und das leise Summen karibischer Musik aus den Strandbars.

Nach einem kurzen Abstecher zum Flughafen von Bequia, der fast so wirkt, als wäre er aus einem Bilderbuch entsprungen, erreichten wir schließlich unsere Endstation: Bequia Beach. Ein Traum aus feinem, hellen Sand, Palmen, die sich in der Brise wiegen, und einem Meer, das in allen Türkistönen schimmert. Hier hieß es einfach: durchatmen, genießen und ankommen.

Nach einem herrlichen Tag am Strand, erfüllt von Sonne, Meer und karibischer Gelassenheit, hieß es am späten Nachmittag wieder Abschied nehmen von Bequia. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck ging es zurück zum Hafen von Kingstown – vorbei an kleinen, bunten Häusern, an denen Kinder lachten und Fischer ihre Boote für den nächsten Tag vorbereiteten.

Zurück an Bord genossen wir das Auslaufen erneut von der Spray Bar aus – einem der schönsten Plätze auf dem Schiff. Mit einem kühlen Tequilla Sunrise in der Hand blickten wir über das Meer, während die Sonne langsam hinter dem Horizont versank. Das goldene Licht spiegelte sich im Wasser, und der warme Abendwind brachte noch einmal den Duft der Karibik herüber.

Nach dem entspannten Auslaufen folgte an Bord noch ein weiteres Highlight: eine abendliche Show, die mit Musik, Tanz und Lichteffekten für beste Stimmung sorgte. Im Anschluss verwandelte sich das Theatrium in eine Bühne aus Farben – die Lasershow tauchte das Schiff in leuchtendes Blau, Grün und Violett, während über uns der Sternenhimmel funkelte.

Mit einem zufriedenen Lächeln und vielen Eindrücken des Tages machten wir uns schließlich bettfertig. Das sanfte Schaukeln des Schiffs und das leise Rauschen des Meeres begleiteten uns in eine ruhige, erholsame Nacht.

Tag 10 St. Lucia

Ein erster gespannter Blick aus unserer Kabine auf das anfangs verregnete Castries leitete unseren Tag ein. Die Hauptstadt von St. Lucia, malerisch an der Nordwestküste der Insel gelegen, begrüßte uns mit einem sanften Tropenregen, der die grünen Hügel rund um den Castries Harbour in einen zarten Nebelschleier hüllte.

Castries, 1650 von französischen Siedlern unter dem Namen Carenage gegründet und 1758 in Castries umbenannt, ist heute das lebendige Herz der Insel. Etwa 20.000 Menschen leben im Stadtgebiet, rund 70.000 im Großraum – ein quirliges, farbenfrohes Zentrum, in dem Kolonialarchitektur, bunte Märkte und der Duft tropischer Früchte die Sinne beleben.

Nach dem Frühstück brachen wir zu einem neuen Abenteuer auf: Mit einem Katamaran glitten wir über das türkisfarbene Meer in Richtung Norden, vorbei an kleinen Buchten und von Palmen gesäumten Stränden. Die rund 11 Kilometer lange Fahrt bot spektakuläre Ausblicke auf die zerklüftete Küste St. Lucias, während sich die Sonne allmählich ihren Weg durch die letzten Regenwolken bahnte. Das sanfte Rauschen der Wellen und der warme Wind machten die Fahrt zu einem herrlich entspannten Erlebnis – ein perfekter Auftakt für einen Tag voller Entdeckungen.

Unser geplanter Stopp: Pigeon Island.

Nach der ruhigen Katamaranfahrt erreichten wir schließlich Pigeon Island, einen Ort voller Geschichte und natürlicher Schönheit. Die ehemalige Insel, heute über einen Damm mit dem Festland verbunden, eignet sich perfekt für kleine Wanderungen zu den alten Ruinen und für einen entspannten Strandtag unter Palmen.

Wer Lust auf ein bisschen Bewegung hat, kann den kurzen Aufstieg zur alten Festungsruine Fort Rodney wagen – von dort oben eröffnet sich ein atemberaubender Blick über das tiefblaue Meer bis hin zur Nachbarinsel Martinique. Danach lädt der feine Sandstrand zu einem erfrischenden Bad oder einem Schnorchelausflug im klaren Wasser ein, wo sich bunte Fische zwischen den Felsen tummeln.

Kein Wunder, dass Pigeon Island auch ein beliebter Ort für Hochzeitsfotos und romantische Sonnenuntergänge ist – die Kulisse aus Meer, Himmel und tropischem Grün ist einfach magisch.

Für alle, die es lieber etwas lebhafter mögen, verwandelt sich die Insel einmal im Jahr in eine Bühne: Beim „Saint Lucia Jazz & Arts Festival“ treten zahlreiche internationale und lokale Künstler auf und erfüllen die Luft mit karibischen Rhythmen und Lebensfreude.

Nach einem herrlich entspannten zweistündigen Badestopps hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit salziger Haut, Sonne im Gesicht und vielen neuen Eindrücken im Gepäck glitten wir gemütlich zurück zum Schiff.

Um 18 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von dieser traumhaften Insel.
Während der Katamaran sanft im Hafen dümpelte und die letzten Sonnenstrahlen das Wasser in goldenes Licht tauchten, blickten wir noch einmal auf St. Lucia zurück – auf die üppig grünen Hügel, die freundlichen Menschen und die unvergesslichen Eindrücke des Tages.

Mit vielen neuen Eindrücken, dem salzigen Wind noch im Haar und einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen ließen wir den Tag ausklingen. Unser Abend endete schließlich mit einer fröhlichen Schlagerparty an Bord, bei der ausgelassen getanzt, gelacht und mitgesungen wurde – der perfekte Abschluss eines unvergesslichen Tages auf St. Lucia.

Tag 11 Dominica

Am Liegeplatz in Roseau angekommen, starteten wir heute voller Vorfreude zu einem neuen Abenteuer. Gemeinsam mit unserer Ausflugsgruppe machten wir uns im Rahmen eines gebuchten AIDA-Ausflugs auf den Weg zu den berühmten Emerald Pools – einem der bekanntesten Naturwunder der Insel Dominica.

Hinweis zur Sicherheit: Dominica ist bekannt für seine beeindruckende Natur, gilt aber in puncto Sicherheit nicht als ganz unproblematisch. In der Hauptstadt Roseau und einigen abgelegenen Gegenden kommt es gelegentlich zu Diebstählen und Übergriffen, auch auf Touristen. Besonders bei individuellen Landgängen ohne lokale Ortskenntnis ist daher Vorsicht geboten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen organisierten Ausflug mit erfahrenen Guides buchen – das bietet nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch entspanntes Erkunden der Insel.

Nach einer Fahrstrecke von rund 21 Kilometern durch üppig grüne Regenwaldlandschaften erreichten wir schließlich den Parkplatz nahe der Emerald Pools. Schon der Weg dorthin war ein Erlebnis: tropische Vegetation, das Rauschen der Wasserfälle in der Ferne und der feuchte Duft des Waldes begleiteten uns.

Die letzten Meter legten wir zu Fuß zurück – mit staunendem Blick auf die dichten Baumkronen, das glitzernde Sonnenlicht, das durch das Blattwerk fiel, und das leise Plätschern, das uns neugierig werden ließ. Am Ziel angekommen, durften wir uns etwa 30 Minuten frei bewegen und natürlich auch den türkisgrünen Pool betreten. Anfangs zögerten die meisten, denn der Einstieg war glitschig, uneben und das Wasser überraschend frisch. Doch schließlich wagte ich den Sprung – und mit einem Grinsen, das Bände sprach plantschte ich vergnügt im klaren Wasser.

Dieser Moment löste die Zurückhaltung der anderen – einer nach dem anderen folgte, und schon bald hallte fröhliches Lachen durch den Wald. Die anfängliche Scheu war vergessen, und das kühle Nass wurde zu einer willkommenen Erfrischung inmitten der tropischen Hitze.

Nach dem tollen Badestopp an den Emerald Pools setzten wir unsere Fahrt fort – eine rund eineinhalbstündige Strecke durch das grüne Herz Dominicas. Immer wieder eröffneten sich beeindruckende Ausblicke auf dicht bewaldete Berghänge, tief eingeschnittene Täler und kleine Dörfer, in denen das Leben gemächlich seinen Lauf nahm.

Unterwegs legten wir einen kurzen Trinkstopp ein, um uns bei einem kühlen karibischen Bier zu erfrischen, bevor es weiterging zu unserem nächsten Ziel: den berühmten Trafalgar Falls – einem der eindrucksvollsten Naturschauspiele dieser Insel.

Nach dem faszinierenden Anblick der tropischen Landschaft und den beeindruckenden Trafalgar Falls traten wir schließlich die Rückfahrt zum Schiff an. Die Fahrt führte uns noch einmal vorbei an dichtem Regenwald, rauschenden Bächen und kleinen Dörfern, die friedlich in die Hügel eingebettet lagen.

Auf halbem Weg hielten wir zu einem letzten Fotostopp, der uns einen atemberaubenden Blick auf die Perla bot. Die elegante Silhouette des Schiffs, eingerahmt von üppigem Grün und dem glitzernden Wasser, war der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages voller Natur, Abenteuer und unvergesslicher Eindrücke.

An Bord angekommen und einen guten Platz auf dem Freideck gesichert, hieß es für uns auch heute um 18 Uhr: Leinen los! Nun hieß es auch auf Dominica „sail away“noch das Auslaufen in aller Ruhe genießen bevor es weiter geht. Bereit für die nächsten Abenteuer, die uns auf dieser unvergesslichen Reise erwarteten bevor es in 3 Tagen schon auf AIDAsehen heißt.

Heute haben wir das Abendprogramm an Bord ausfallen lassen und es uns stattdessen gemütlich auf der Kabine gemacht. Mit einem Blick aufs ruhige Meer, sanfter Beleuchtung und dem leisen Schaukeln des Schiffs genossen wir einen entspannten Ausklang des Tages – ganz in Ruhe, ohne Trubel, in der Hängematte und mit Zeit, die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.

Tag 12 St. Maarten

Auch bei unserem zweiten Besuch (wir haben beide St. Maarten bereits 2020 besucht Rückblick Karibik & Mittelamerika 2020) auf der Insel zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite – strahlender Sonnenschein, leichter Wind und ein azurblauer Himmel begleiteten uns durch den Tag. Am späten Vormittag schlenderten wir gemütlich durch das Hafengelände und die lebendige Hauptstadt Philipsburg, wo bunte Gebäude, kleine Geschäfte und der quirlige Markt ein karibisches Flair versprühten. Anschließend ging es per Bus weiter zum Kimsha Beach, wo wir unser Kayak bezogen, und uns auf die bevorstehenden Wasserabenteuer vorbereiteten.

Nach einer herrlichen Paddeltour durch die nahegelegenen Buchten kehrten wir um 15 Uhr zurück zum Schiff. Dort angekommen, gönnten wir uns einen kleinen Snack. Von den Stopps des heutigen Tages gibt es leider keine Fotos, da die Mitnahme unserer Smartphones im Kayak einfach zu riskant gewesen wäre. Umso intensiver bleibt jedoch die Erinnerung an das sanfte Plätschern des Wassers, die farbenfrohe Küstenlandschaft und die erfrischende Karibikbrise, die uns während der Fahrt begleitet haben.

Später am Abend ließen wir uns dann von der Silent Party mitreißen. Mit Kopfhörern auf den Ohren tauchten wir in die Musik ein, tanzten ausgelassen und genossen die besondere Atmosphäre – eine moderne, fröhliche Art, den Tag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

Tag 13 Antigua

Unser heutiges Programm startete sehr sonnig und durchquerte die Insel vom Norden bis in den südlich gelegenen English Harbour.

Was gibt es auf dieser Strecke sehenswertes?

Nelson’s Dockyard National Park
Ein historischer Marinestützpunkt mit kolonialer Geschichte, restaurierten Gebäuden, Hafenanlage, Museen. UNESCO-Welterbestätte.
OrtWarum interessant / was bietet’s
Nelson’s Dockyard National ParkEin historischer Marinestützpunkt mit kolonialer Geschichte, restaurierten Gebäuden, Hafenanlage, Museen. UNESCO-Welterbestätte. Naval Dockyards Society+3National Park Antigua+3Discover Antigua Barbuda+3
Dockyard Museum (Nelson’s Dockyard)Ehemaliges Offiziershaus – heute Museum über Marinegeschichte, Kolonialzeit etc.
Fort Berkeley
Das älteste Fort in English Harbour (1704), schöne Ruinen, gute Aussicht, relativ leicht zu erreichen.
Fort Charlotte
Ebenfalls bei English Harbour, Ruinen, interessanter Blick auf die Hafeneinfahrt etc.
Shirley HeightsHügel mit Aussichtspunkten, Signalausblick über English Harbour & Umgebung, besonders schön zum Sonnenuntergang.
Dow’s Hill Interpretation CentreTolle Aussicht, Erklärstation (Interpretation), gute Sicht auf Dockyard und Küste, hilfreich für Kontext & Geschichte.
Clarence HouseGut restauriertes Herrenhaus (19. Jhd.), elegantes Beispiel kolonialer Architektur.
Monk’s HillGrößtes koloniales Fort Antigua & Barbuda’s, bietet Panoramen und historische Ruinen.

Nun ein paar von uns persönlich eingefangene Eindrücke.

St. Barnabas Anglican Church

Lage: Zwischen Falmouth und Liberta, unweit von English Harbour im Süden Antiguas.

Erbaut: Ursprünglich im 19. Jahrhundert, um 1825.

Bedeutung: Sie diente der anglikanischen Gemeinde, zu der viele Arbeiter und Nachkommen ehemaliger Plantagensklaven gehörten. Bauweise: Aus lokalem Stein errichtet, mit charakteristischen hohen Fenstern und Bögen.

Die Kirche war eine Ruine, nachdem sie durch Stürme und Zeit stark beschädigt wurde.

1987 Restauriert und gerötet

English Harbour

Liegt an der Südküste Antiguas.

Bekannt für seinen geschützten Naturhafen, der schon im 18. Jahrhundert von den Briten als sicherer Ankerplatz genutzt wurde.

Die umliegenden Hügel boten Schutz vor Stürmen und Angriffen.

Tuner´s Beach

Unser abschließender Stopp führte uns an den traumhaften Turner’s Beach auf Antigua – ein paradiesischer Ort, an dem das türkisfarbene Meer sanft an den weißen Sandstrand rollt. Unter strahlender Sonne und begleitet vom Rauschen der Wellen genossen wir dort ein köstliches Mittagessen direkt am Wasser. Es war der perfekte Abschluss eines unvergesslichen Ausfluges in der Karibik.

Auch heute Abend war wieder Stimmung jedoch im COVID begrenzten Rahmen angesagt. Wie jeden Abend gab es erneut eine Lasershow zur Eröffnung des heutigen Partyabends.

Tag 14 Seetag

Ein letztes Mal hieß es, den vollen Service an Bord in vollen Zügen zu genießen. Die Tage vergingen wie im Flug, getragen von einer perfekten Mischung aus Entspannung und Unterhaltung: ein erfrischendes Bad im Pool, ein kühles Getränk an der Bar, kulinarische Genüsse in den Restaurants und die zahlreichen Aktivitäten an Bord, die jeden Moment abwechslungsreich gestalteten.

Unser letztes Abendessen auf dieser unvergesslichen Reise nahmen wir im gemütlichen Brauhaus ein. Ich begann mit einer wohltuenden Linsensuppe, gefolgt von einem herzhaften Rindsgulasch, das auf der Zunge zerging und perfekt den Tag abrundete.

Gestärkt und bester Laune ließen wir den Abend noch einmal im Theatrium ausklingen, wo uns Shows und Darbietungen zum Lachen, Staunen und Genießen brachten. Ein würdiger Abschluss für eine Reise voller Erinnerungen, die uns noch lange begleiten wird.

Tag 15 Abreisetag

Ein letztes Mal auf dieser Reise hieß es, die Annehmlichkeiten an Bord nutzen bevor es am Abend Richtung Heimat ging. Ein sanfter Wind wehte über das Deck, und die vertrauten Geräusche des Hafens kündigten das Ende einer wunderbaren Reise an. Das Schiff wurde frisch betankt beladen und die ersten Koffer ausgeladen.

Noch einmal gönnten wir uns ein paar stille Momente auf unserem wunderschönen, im Sonnenlicht glänzenden Balkon – mit Blick auf das La Romana „Sugar Breeze Cruise Terminal“, das in der Ferne bereits beschäftigt wirkte. Es war ein bittersüßer Augenblick zwischen Wehmut und Dankbarkeit, bevor wir unsere Kabine schließlich räumen mussten.

Zum Abschied genossen wir ein letztes Frühstück im „French Kiss“ – begleitet von einem perfekt geschäumten Cappuccino und feinem Räucherlachs. Diese kleine, aber edle Mahlzeit war der ideale Start in unseren letzten Tag an Bord.

Nach dem gemütlichen Frühstück führte uns der Weg zunächst kurz ins Hafenterminal, um unsere Flugtickets abzuholen bzw. den Check-In zu absolvieren und das Gepäck abzugeben, die dort bereits für alle abreisenden Gäste ausgedruckt bereitlagen. Alles lief ruhig und geordnet, doch in unseren Gedanken schwang bereits ein leiser Abschiedston mit.

Ein letztes Mal ließen wir uns anschließend am Pooldeck und an den Bars nieder – ein letztes Mal karibische Sonne spüren, entspannen und noch einmal richtig Energie tanken, bevor uns der Alltag, der daheim bereits leise rief, wieder einholen würde.

Gegen 15:40 Uhr war es dann schließlich so weit: Endgültig Abschied nehmen.
Ein letzter Blick zurück auf das Schiff, das uns so viele neue unvergessliche Erlebnisse beschert hatte – dann stiegen wir in unseren Flughafentransferbus und machten uns auf den Weg zum Flughafen La Romana, mit dem Herzen voller Erinnerungen und einem Lächeln, das noch lange nachklingen sollte.

Ein letzter Blick aus dem Bus – hinaus auf unser schwimmendes Hotel, die AIDAperla, die majestätisch im Sonnenlicht glitzerte. Wie oft hatten wir auf ihren Decks gestanden, den Wind gespürt und das endlose Meer bestaunt! Nun entfernten wir uns langsam, während das Schiff kleiner und kleiner wurde – ein wunderschöner, fast unwirklicher Anblick.

Mit einem leisen Seufzen blickten wir zurück auf unser „Hotel zu Wasser“, das uns in den vergangenen Tagen so viele besondere Momente geschenkt hatte. AIDASEHEN! – ein Abschied mit einem Augenzwinkern und ganz viel Herz und Freude auf die nächste Kreuzfahrt!

Um 18:30 Uhr begann schließlich das Boarding unseres Airbus A330-343 von Eurowings Discover.
Langsam füllte sich die Kabine, überall geschäftiges Treiben, leises Stimmengewirr und das Rascheln von Handgepäck, das in die Fächer verstaut wurde. Unsere heutige Flugnummer: OCN 2003 – der letzte Abschnitt einer unvergesslichen Reise stand bevor.

Ein rund 9 stündiger langer Langstreckenflug erwartete uns – Zeit genug, um die vielen Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen und gedanklich noch einmal über die Wellen der Karibik zu gleiten.

Nachdem wir unsere Reiseflughöhe erreicht hatten und das Kabinenlicht sanft gedimmt wurde, begann der Service.
Unser Menü bestand aus zarten Hühnerstücken in würziger Bratensoße, dazu Kartoffelbrei und Erbsen Mit dem ersten Bissen und einem Blick aus dem Fenster auf das endlose Dunkel über den Wolken wurde uns bewusst: Unsere Reise ging nun wirklich zu Ende – doch die Erinnerungen würden noch lange bleiben.

Nach dem Essen machten wir es uns – so gut es die Sitze eben zuließen – gemütlich. Decken wurden zurechtgezupft, Nackenkissen in Position gebracht, und das gedämpfte Licht in der Kabine sorgte für eine ruhige, fast behagliche Atmosphäre. Draußen lag die Nacht still über den Wolken, während das leise Brummen der Triebwerke wie ein beruhigendes Schlaflied wirkte.

Tag 16 Landung in Frankfurt ( EDDF )

Nach einem Frühstück um 8 Uhr landeten wir schließlich im sonnigen Frankfurt. Die warme Morgensonne empfing uns, während wir die erste Brise frischer Luft nach der Reise genossen und gespannt auf das wartende Abenteuer auf deutschem Boden blickten.

Um 10 Uhr setzten wir unsere Reise Richtung München fort. Nach einem kurzen und angenehmen Flug landeten wir bereits um 11 Uhr auf dem Münchener Flughafen. Unsere Kurzstreckenverbindung wurde von der Fluggesellschaft Lufthansa unter der Flugnummer DLH4NP durchgeführt, wobei ein eleganter Airbus A320-271N uns sicher ans Ziel brachte.

Im Anschluss setzten wir unsere Heimreise per PKW fort und machten uns auf den Weg zurück nach Österreich. Die Landschaft zog ruhig und malerisch an uns vorbei, während wir die letzten Momente der Reise genossen und langsam wieder in den Alltag zurückkehrten.

Ich hoffe, dass ich euer Interesse an meinem Beitrag und natürlich an dieser wunderbaren Route wecken konnte. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die es bis hierher geschafft haben – es bedeutet mir sehr viel, meine Erlebnisse mit euch teilen zu dürfen! Ich freue mich auf euere Kommentare bzw. Meinungen! Danke, dass Ihr Teil der CruiseTime Community seid!

Alle Kartenausschnitte auf dieser Seite basieren auf Daten von OpenStreetMap-Mitwirkenden, lizenziert unter der Open Database License (ODbL). Mehr unter www.openstreetmap.org/copyright

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2 Kommentare

Hans G. Schütz · 19. Oktober 2025 um 12:18

Ein sehr ausführlicher Bericht mit vielen beeindruckenden Fotos! Es muss in der Tat eine tolle Reise gewesen sein! 😎

    Florian · 21. Oktober 2025 um 13:48

    Absolut! ☀️ Die Karibik ist einfach perfekt, um dem Winter zu entfliehen – traumhafte Strände, türkisblaues Meer und diese entspannte Lebensfreude dort machen jeden Tag zum kleinen Paradies. 🏝️🌅 Da vergisst man den kalten, grauen Winter ganz schnell!

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