Die von uns bereiste Route lautete:
Korfu – Seetag – Athen – Rhodos – Heraklion – Katakolon – Seetag – Korfu – Seetag – Katakolon – Heraklion – Rhodos – Athen – Seetag – Korfu
Wie ihr seht, handelt es sich im Prinzip um zwei ähnliche Routen in entgegengesetzter Reihenfolge. Der Hintergrund dafür war die damalige COVID-19-Situation: Aufgrund der behördlichen Auflagen konnten zu diesem Zeitpunkt nur bestimmte Häfen angelaufen werden. Viele klassische Kreuzfahrtrouten waren nicht umsetzbar, sodass sich Reedereien gezwungen sahen, kreative, aber eingeschränkte Alternativen zu gestalten. Des Weiteren waren individuelle Landgänge strengstens untersagt. Das Schiff durfte ausschließlich im Rahmen eines gebuchten AIDA-Ausflugs verlassen werden. Mit diesem sogenannten Bubble-Konzept wollte AIDA erreichen, dass der Kontakt zu anderen Menschen an Land verhindert bzw. stark eingeschränkt wird. Besucht wurden dabei ausschließlich zuvor getestete Betriebe und Einrichtungen, sodass auch die dortigen Mitarbeiter regelmäßig auf Covid-19 getestet wurden. Auf diese Weise sollte das Infektionsrisiko für alle an Bord so gering wie möglich gehalten werden. Für Gäste die dennoch die Ausflugsgruppe verließen endete die Reise in den jeweiligen Häfen. Während unserer Reise hörten wir mehrfach die Durchsage des Kapitäns, dass erneut jemand seine Ausflugsgruppe verlassen habe. Für diese Personen hatte das Konsequenzen: Sie mussten das Schiff verlassen und durften die Reise mit der AIDAblu nicht mehr fortsetzen.
Trotz der Wiederholungen hatten beide Routen ihren ganz eigenen Charme – jede Station bot uns neue Eindrücke, und durch die Umkehrung der Reihenfolge entstanden auch andere Tageszeiten an den jeweiligen Zielen, was die Erlebnisse durchaus voneinander abhob.
Die Anreise startete auch dieses mal mit einer längeren Autofahrt nach München. Bei der Buchung handelte es sich um ein Pauschal Angebot (Flug + Kreuzfahrt) von AIDA. Meine erste Reise die ich unter Corona Bedingungen angetreten bin, daher galt im Flieger sowie in den Flughafengebäude natürlich FFP2 – Masken Pflicht. Mittags gab es dann den ersten Ausblick auf Korfu aus der Luft

Mit bestem Wetter und Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad wurden wir herzlich in Griechenland begrüßt – das war definitiv eine klimatische Umstellung, aber eine willkommene! 😅
Natürlich machte die intensive Hitze das ständige Tragen von Masken und das Einhalten der Corona-Maßnahmen nicht unbedingt angenehmer. Dennoch: Es hat sich mehr als gelohnt. Die beeindruckenden Landschaften, das türkisfarbene Meer und die herzliche Atmosphäre vor Ort haben jede Anstrengung wettgemacht.

Schon direkt an der Pier bietet sich ein wundervoller Fotostopp: Eine beeindruckende Bergkette schimmert im weichen Licht knapp unter der Wolkendecke – ein Anblick, der sofort Reiselust und Vorfreude weckt.
Und dann, nur wenige Schritte weiter: Da liegt sie. Unsere AIDAblu.
Ein Moment, der für Gänsehaut sorgt. So lange war es nicht möglich, in See zu stechen – und jetzt steht man endlich wieder vor diesem vertrauten Schiff. Ein vertrautes Gefühl kehrt zurück, ein Hauch von Normalität, Abenteuer und Fernweh zugleich. Endlich ein AIDAsehen! Nach so langer Wartezeit endlich wieder an Bord zu dürfen – das ist einfach etwas Besonderes.

Am Schiff angekommen gab es erstmal die altbekannte verpflichtende Schwimmwesten Party 😀 umgangssprachlich auch „Seenotrettungsübung“ genannt. Diese findet seid Corona nur mehr in kleinen Gruppen statt was wesentlich entspannter ist im Vergleich zu früher. (Heutzutage wird der Großteil der Übung bereits elektronisch durchgeführt am Smartphone oder am Kabinenfernseher)

Anschließend genossen wir unsere erste AIDA Mahlzeit. Ein 3 Gang Menü in einem der „Buffet – Restaurants“. Ja richtig gehört zur Corona Zeiten wurde in den Buffet – Restaurants ausschließlich Service am Tisch geboten. Trotzdem konnte man immer jeweils bis zu 3 verschiedenen Gerichten wählen. In den diversen Restaurants wurden jeweils unterschiedliche Speisen angeboten. So hatte man eigentlich immer 9 verschiedene Menüs zur Auswahl, wenn man das jeweilige Restaurant aufsuchte. Darüber hinaus verfügt die AIDAblu auch über 2 Spezialitäten Restaurants, nämlich das „Brauhaus“ und das „Best Burger at sea“. Nachdem Essen entspannten wir bei traumhaftem Wetter am Pooldeck bis es dann den ersten Sonnenuntergang zu bestaunen gab bevor es um 22 Uhr Leinen Los hieß.

Pünktlich um 22 Uhr gab es dann den typischen lauten dreifachen Kapitänsgruß und wir verließen den Hafen von Korfu. Auf ins Abenteuer!

Am nächsten Tag stand Entspannung auf dem Plan, denn es handelte sich um einen Seetag am Weg nach Athen bzw. Piräus. Das Wetter spielte weiterhin mit sodass es außerhalb des Pools an Deck kaum auszuhalten war. Die Divise viel im Pool aufhalten und viel Trinken :).

Am nächsten Morgen erreichten wir Athen und diese Woche stand ein Besuch des Kap Sounions sowie eine „Ouzo“ Kostprobe auf dem Ausflugsprogramm auch in Athen hatten wir perfektes Wetter.

Das Kap Sounion wurde 440 vor Christi erbaut und ist ein Tempel des Gottes Poseidon. Früher haben sich hier vor allem viele Seefahrer versammelt und beteten vor der Abreise für günstiges Seewetter während der bevorstehenden Überfahrt. Auch diverse Opfergaben fanden hier in diesem Tempel statt.

Von dort aus gab es auch ein wunderschönes Panorama zu bestaunen.

Der Tempel von Poseidon am Kap Sounion wurde – ganz im Stil der klassischen Antike – mit je sechs dorischen Säulen an Vorder- und Rückseite erbaut. Auch an den Längsseiten rahmten ursprünglich insgesamt 13 Säulen das Hauptgebäude ein. Diese ausgewogene, klare Struktur spiegelt den typischen Tempelaufbau des 5. Jahrhunderts v. Chr. wider.
Es wird vermutet, dass der Entwurf für dieses beeindruckende Bauwerk vom Architekten Kallikrates stammt – derselbe Architekt, der auch maßgeblich am Bau des Athener Parthenon beteiligt war. Trotz der Jahrtausende hat der Tempel seinen Zauber nicht verloren: Die noch erhaltenen Säulen zeugen eindrucksvoll von der Bedeutung, die dieser Ort für die Menschen einst hatte.

Abends hieß es dann wieder Leinen Los und bis nächste Woche Athen. Die richtigen typischen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Akropolis haben wir ja hier noch nicht abgearbeitet diese folgten dann in der 2. Woche.
Unsere nächste Station heißt Rhodos! Hier besuchten wir Lindos, die Akropolis sowie die traumhafte Altstadt.




Auf Rhodos besuchten wir zunächst Lindos, ein malerisches Dorf mit engen Gassen, weißen Häusern und einer Akropolis, die hoch über dem Meer thront. Auch ein Spaziergang durch die Altstadt von Rhodos durfte nicht fehlen. Zwischen den historischen Gebäuden und mittelalterlichen Gassen eröffnen sich immer wieder wunderschöne Ausblicke. Blauer Himmel, türkisblaues Wasser – was will man mehr? Den besten Ausblick gibt es dann natürlich von oben direkt von der Akropolis!
Trotz all der Schönheit muss ich ehrlich sagen: Der Aufstieg zur Akropolis von Lindos bei über 40 Grad war wirklich grenzwertig. Auch wenn sich der Ausblick definitiv gelohnt hat, würde ich jedem empfehlen, der in Griechenland Sightseeing betreiben möchte, lieber außerhalb der Hauptsaison zu reisen. Frühling oder Herbst bieten sich hier besonders an.







Und so ging es nach diesem wunderbaren Ausflug wieder zurück auf die AIDAblu wo ein Besuch im Pool mehr als nur dringend notwendig war.
Unser nächster Stopp: Heraklion – Ausflug nach Agios Nikolaos und Spinalonga.
Von Heraklion aus machten wir einen Ausflug zur Insel Agios Nikolaos, die an der Nordostküste Kretas liegt. Agios Nikolaos ist nicht nur für seine malerische Lage am Meer bekannt, sondern auch für seinen charmanten, typisch griechischen Charakter mit engen Gassen, bunten Cafés und einem kleinen Hafen, der zum Verweilen einlädt.

Die Insel bietet eine reizvolle Mischung aus Geschichte und Natur. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen archäologischen Ausgrabungen, die einen faszinierenden Einblick in das Leben der Menschen in der Antike geben. Überall stößt man auf Ruinen und Überreste alter Gebäude, die noch heute von der langen und wechselvollen Geschichte Kretas erzählen.

Ein weiteres Highlight sind die gut erhaltenen Burgmauern, die die Insel einst schützten. Diese Festungsanlagen erzählen von einer Zeit, in der Piratenüberfälle und feindliche Eroberungen den Alltag der Inselbewohner prägten.


Neben der historischen Seite besticht Agios Nikolaos auch durch seine wunderschöne Naturlandschaft. Die Küstenlinie ist geprägt von kleinen Buchten und versteckten Stränden, die zum Baden und Entspannen einladen. Wer die Insel erkundet, entdeckt außerdem den berühmten Voulismeni-See, einen malerischen Süßwassersee direkt im Ortskern, der von vielen Mythen und Legenden umgeben ist.
In den Tavernen am Wasser kann man die köstliche kretische Küche genießen, frischen Fisch und regionale Spezialitäten probieren – eine perfekte Ergänzung zu einem Tag voller Eindrücke.

Nun ging es weiter nach Spinalonga. Nur eine kurze Bootsfahrt von Agios Nikolaos entfernt liegt die kleine Insel Spinalonga, die früher als Leprakolonie diente. Von 1903 bis 1957 war Spinalonga Zufluchtsort für Menschen, die an Lepra erkrankt waren, da die Krankheit damals als hoch ansteckend und unheilbar galt. Die Insel wurde deshalb zum Schutz der Bevölkerung abgeriegelt.

Heute sind die gut erhaltenen Festungsanlagen und die Überreste der Siedlung auf Spinalonga eine eindrucksvolle historische Sehenswürdigkeit. Beim Besuch der Insel kann man die Geschichte der Erkrankten nachfühlen und mehr über die schwierigen Lebensumstände der Menschen erfahren, die hier jahrzehntelang isoliert lebten.
Spinalonga ist nicht nur ein Symbol für Leid und Ausgrenzung, sondern auch für Hoffnung und Zusammenhalt – viele Besucher empfinden den Ort als bewegend und zum Nachdenken anregend.
Der Ausflug von Agios Nikolaos zur Insel Spinalonga ist daher ein wichtiger und beeindruckender Teil jeder Kreta-Reise, der Geschichte und Natur auf besondere Weise verbindet.


Als nächstes nahmen wir Kurs auf Katakolon – ein kleiner Hafenort, der vor allem durch seine Nähe zur antiken Stätte Olympia bekannt ist. Natürlich standen hier die archäologischen Ausgrabungen sowie die beeindruckende Geschichte im Mittelpunkt unseres Besuchs.
Olympia war einst Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Antike und bietet heute eine Vielzahl an Überresten aus dieser Zeit – Tempel, Sportstätten, Altäre und vieles mehr. Es ist faszinierend, wie viele verschiedene Bereiche des damaligen Lebens durch die Ausgrabungen sichtbar gemacht wurden.
Allerdings muss man ehrlich sagen: Es ist schlichtweg unmöglich, all das an nur einem Tag im Detail zu erkunden. Die Dimensionen sind gewaltig, und wer sich für Geschichte interessiert, könnte hier problemlos mehrere Tage verbringen. Trotzdem war unser Besuch ein echtes Highlight – eindrucksvoll, geschichtsträchtig und absolut sehenswert.

Hier sieht man den ursprünglichen Zugang zum antiken Olympiastadion, der noch erstaunlich gut erhalten ist. Durch diesen Eingang betraten einst die Athleten das Stadion, in dem die ersten Olympischen Spiele der Antike stattfanden. Es ist beeindruckend, wie viel davon heute noch sichtbar ist und wie gut man sich den damaligen Ablauf vorstellen kann.

Auf dem Bild ist das Olympiastadion zu sehen – oder zumindest das, was davon noch übrig ist. Zwar sind nur noch Teile der Anlage erhalten, aber mit etwas Vorstellungskraft kann man sich gut vorstellen, wie hier einst die antiken Spiele stattgefunden haben.

Im weiteren Verlauf des Geländes begegnet man zahlreichen weiteren Überresten der antiken Stätten: Tempelsäulen, Altäre, Gräber und Fundamente, die alle ihre eigene Geschichte erzählen. Vieles davon ist zwar nur noch in Fragmenten erhalten, doch die Bedeutung dieser Orte spürt man noch heute.
Ein paar Eindrücke folgen in den Bildern:




Nach einem sehr eindrucksvollen und geschichtsträchtigen Tag in Olympia ging für uns ganz persönlich eine spannende erste Woche voller Erlebnisse, neuer Eindrücke und ganz viel Sonne zu Ende. Kaum zu glauben, dass schon eine Woche vergangen ist – und doch freuen wir uns auf alles, was noch vor uns liegt.

Mit diesem letzten Bild verabschieden wir uns von der ersten Reisewoche – ein stimmungsvoller Sonnenuntergang begleitet das Auslaufen aus Katakolon und bildet den perfekten Abschluss dieser Etappe.
Die zweite Woche hat für euch unser Crew-Mitglied Gregor zusammengefasst – er war ebenfalls auf dieser Reise dabei.
Tag 8 in Korfu wurde mit österreichischer kaiserlicher Kultur begonnen. Nach einem weiteren üppigen Frühstück ging es für uns zum Achilleion. Das Achilleion war schon 1890 der Rückzugsort für die Kaiserin Elisabeth und ebnete somit auch im griechischen Raum einen Meilenstein. Wenn man Korfu besucht, kann ich diese Attraktion nur wärmstens empfehlen. Durch den pompejanischen Stil mit neoklassizistischen Details ist dieses Gebäude sehr besonders.







Mein persönliches Highlight im Inneren war der Thronsaal mit der Imperialen Treppe: ein prunkvoll ausgestatteter Saal mit einem gold-elfenbeinfarbenen Thron und einer eindrucksvollen Treppe im Hauptgebäude. Darüber hinaus hat mich auch der Garten mit seinen eindrucksvollen Statuen sehr fasziniert. Nach einer ausgiebigen Besichtigung ging es für uns weiter zum Aussichtspunkt „Cafe Royal Grand Veranda“. Von dort aus gibt es nicht nur einen schönen Ausblick auf das Meer und einen Teil der Stadt, sondern er ist auch perfekt geeignet, um startende und landende Flugzeuge am Flughafen Ioannis Kapodistrias zu beobachten.
Anschließend ging es weiter in das Herz von Korfu-Stadt und zu Palaio Frourio. Die Festung, erbaut im 16. Jahrhundert, stellt mit ihren dicken Gemäuern eines der markantesten Wahrzeichen der Insel dar.
Korfu-Stadt (Kerkyra) beeindruckt mit einer Mischung aus venezianischem, französischem und britischem Erbe. Enge Gassen mit bunten Häuserfassaden, gemütliche Tavernen und kleine Boutiquen laden zum Bummeln ein. Besonders sehenswert sind die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, die beiden Festungen, von denen man herrliche Ausblicke auf die Insel und das Meer hat, sowie die berühmte Liston-Promenade am Spianada-Platz. Wer es ruhiger mag, kann durch die kleinen Seitengassen schlendern oder in einem Café das mediterrane Flair genießen.
Außerdem lohnt sich ein Besuch der berühmten Mäuseinsel.
Interessante Fakten über die Mäuseinsel:
- liegt nur wenige hundert Meter vor der Küste bei Kanoni, südlich der Altstadt.
- Klein, aber berühmt: Die Insel ist winzig, dicht mit Bäumen bewachsen und beherbergt ein kleines byzantinisches Kloster aus dem 11. oder 12. Jahrhundert
- Der Name „Mäuseinsel“ stammt entweder daher, dass sie von oben wie eine Maus aussieht – oder aus einer Legende, nach der Odysseus’ Schiff von Poseidon in eine Maus verwandelt wurde
- Kloster Pantokrator: Auf der Insel steht eine kleine Kapelle des Pantokrators, die an bestimmten Feiertagen geöffnet ist

Nun ein paar Bilder der Stadt etc.
Nationalbank Korfu

Neue Festung

Denkmal von Johann Matthias von der Schulenburg

Nach einem ereignisreichem Tag ging es zurück an Bord von AIDAblu. Unser Abendessen haben wir im Brauhaus zu uns genommen. Die Linsensuppe ist meine persönliche Empfehlung an alle Suppenliebhaber! Außerdem gibt es eine gute Auswahl an Bieren, die am Schiff selbst gebraut werden, jedoch leider nicht alle im All Inclusive Tarif bzw. Getränkepaket enthalten sind.

Tag 9 Seetag:
Weiter ging es über das Ionische Meer nach Katakolon. Auch an den Seetagen ist für Unterhaltung und gute Laune an Board gesorgt. Gestartet mit einem Frühstück im Marktrestaurant ging es wenig später in das Fitnesscenter an Board, um die übermäßigen kcal ein wenig abzubauen :).

Neben einer entspannten Runde in einem der 6 Pools, kann man noch viele andere sportliche so wie auch gesellschaftliche Aktivitäten nutzen. Unser persönliches Highlight war trotz der bestehenden Maskenpflicht die schiffstypische Sportart „Shuffleboard“. Shuffleboard ist ein klassisches Deckspiel, dass mit Stöcken und Pucks gespielt wird. Ziel ist es möglichst viele Punkte auf der rechten Seite des aufgezeichnetem Spielfeldes zu erlangen. Hierbei können auch gegnerische Pucks aus dem Feld wieder hinausgeschossen werden, so wie auch die eigenen.
Nach einer entspannten Runde an der Bar und einer kurzen Erfrischung im Kühlen nass begaben wir uns ins Theatrium. Der Act des bereits angebrochenem Abends: Nico FORMANEK mit seinem Soloprogramm „gleich Schatz…!“.

Niko FORMANEK ist ein „Ösi- Satiriker“, der wie er selbst sagt mit einer Portion „Wiener Schmäh“ seinem Publikum ein Lächeln auf die Lippen zaubern will.
Eigentlich wäre Katakolon erst später dran gewesen, doch wegen eines medizinischen Notfalls liefen wir schon heute Abend um 22 Uhr ein – und konnten so das Einlaufen in stimmungsvoller Abendkulisse direkt vom Balkon aus beobachten.
Tag 10 in Katakolon:
Ein Tag, wie er schöner nicht sein könnte. Bei traumhaftem Wetter haben wir die AIDAblu verlassen und waren bereit für den nächsten Ausflug.

Da es bei der 1. Runde nach Olympia ging, haben wir uns im 2. Anlauf für etwas Kulinarisches entschieden.
Ein Besuch auf dem alten Mercours – Weingut ist ein Muss für alle, die gerne gemütlich unter dem zirpen der Zikaden plaudern und das ein oder andere Gläschen von div. guten griechischen Weinen genießen möchten.




Geschichte & Herkunft
- Gegründet im Jahr 1864 von Theodoros Mercouris auf einem Plateau nahe Korakochori, nicht weit von Katakolo und etwa 30 km von Olympia entfernt. 1870 wurde der erste Weinberg mit der Rebsorte Refosco aus Norditalien angelegt, eine Tradition, die bis heute fortbesteht.
Tag 11 Heraklion ( Kreta ):
Nach einer ca. 2 stündigen Busfahrt sind wir in Chania angekommen, es folgte ein ca. 2km langer Spaziergang der beim Stadion in Chania startete, über den „Old Chania Market“, „Venetian Monastery of St. Francis“ für einen kurzen Fotostopp, den alten „West Venetian Walls“, weiter an der Hafenpromenade zur „Hasan-Pascha-Moschee“ und endete beim etwas späteren Mittagessen beim Restaurant „Plateia“ wo es dann eine reichliche Verpflegung in Begleitung von dem typisch griechischen Schnaps „Ouzo“ gab.
Die Streckenaufzeichnung siehe dem Foto unten mache ich mit der gratis App „OsmAnd“. Die App ist sowohl für Android als auch für Apple Nutzer verfügbar. So lässt sich immer gut die zurückgelegte Strecke auch Jahre nach dem Urlaub zurückverfolgen.


Gut gestärkt gingen wir zurück zum Bus, um die Weiterfahrt nach Rethymno anzutreten.
In Rethymno angekommen sind wir vom Hafen weiter über die altertümlichen Gassen zum Venezianischen Brunnen „Rimondi“, vorbei beim Kunstmuseum u. dem Archäologischen Museum Rethymno. Hiermit traten wir den Rückweg der kleinen, aber sehr schönen, Stadtrunde an.
Nach einem weiteren eindrucksvollen Tag ging es für uns wieder retour zum Schiff.


Tag 12 Rhodos:
Bei traumhaftem Wetter haben wir den wunderschönen „Embros Port“ von Rhodos betreten.
Besonderheiten dieses Hafens:
Lage: Direkt an der Altstadt von Rhodos-Stadt, in der Nähe der alten Stadtmauern.
Sehr kurze Wege zur Stadt – man ist in wenigen Minuten mitten in der Altstadt. Berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Großmeisterpalast oder der Mandraki-Hafen sind fußläufig erreichbar. Für uns ging es diesmal in einem gut klimatisierten Bus zum „Tsambika Beach“.

Nach einer interessanten 40 – minütigen Fahrt gute 30km weiter südlich von Rhodos Altstadt haben wir unseren Zielstrand erreicht. Der Strand war gut besucht, es war jedoch für alle genug Platz und man konnte sehr gut entspannen. Unser Badestopp dauerte ca. 2 bis 3 Stunden bevor es mit dem Bus retour ging. Auch die Wassertemperatur haben wir als sehr angenehm empfunden.




Um 16:30 Uhr haben wir wieder den Liegeplatz und AIDAblu erreicht. Den angebrochenen Nachmittag haben wir im Whirlpool ausklingen lassen.
Tag 13 Athen:
Unser Liegeplatz im Hafen von Athen befindet sich im äußeren Teil des „Piräus Cruise Port“.

Anders als die Tage zuvor haben wir uns dieses Mal erst nach einem bayrischen Snack (Weißwürste u. Bretzel) zu unserem Ausflug begeben.
Heutige Attraktionen:
- Amphitheater of Lycabettus
- griechisches Parlament
- Kathedrale Mariä Verkündigung
- Panagia Gorgoepikoos
- Hadriansbibliothek
- Römische Agora
- Holy Church of Saint Catherine
- Erste Griechische Evangelische Kirche
- Akropolis
Gestartet haben wir unseren ausgiebigen Spaziergang beim
Amphitheater of Lycabettus
Das Amphitheater auf dem Lykabettus-Hügel (277 m) (griechisch: Θέατρο Λυκαβηττού) ist ein sehr bekanntes Open-Air-Theater:
- Errichtet in den 1960er Jahren
- Kapazität: Rund 6.000 Zuschauer
- Lange Zeit einer der wichtigsten Orte für Konzerte und Theateraufführungen in Athen.
- Auch griechische Musiker nutzten es intensiv, z. B. Mikis Theodorakis oder Maria Farantouri.
- seit 2017 aus Sicherheitsgründen u. wegen poröser Bausubstanz geschlossen


…weiter ging es zum
Griechischen Parlament
Das griechische Parlament heißt offiziell Βουλή των Ελλήνων (Vouli ton Ellinon) – „Parlament der Hellenen“.
- Errichtet zwischen 1836–1843 für König Otto von Griechenland
- 300 Abgeordnete, gewählt auf 4 Jahre.
- Vertritt die Legislative.
- Kontrolliert die Regierung.
- Ratifiziert internationale Verträge.

Gefolgt von einem Fotostopp bei der
Kathedrale Mariä Verkündigung
- Ursprünglich im 15. Jahrhundert (1484–1489) von russischen und pskowischen Baumeistern errichtet.
- Mehrkuppelkirche im altrussischen Stil mit goldenen Kuppeln
- Innenraum: Bedeutende Ikonostase mit Ikonen von Theophanes dem Griechen und Andrej Rubljow
- Im Zentrum Athens, nicht weit vom Syntagma-Platz.

Danach passierten wir die
Panagia Gorgoepikoos
- Bedeutet „Muttergottes, die schnell erhört“
- Weitere Bezeichnung: Auch bekannt als Agios Eleftherios
- Bauzeit: Ende des 12. Jahrhunderts (Mittelbyzantinische Zeit)
- Sehr reich mit Steinornamenten verziert
- Einst Metropolitankirche von Athen, bevor die große Kathedrale errichtet wurde

Vorbei an der
Hadriansbibliothek
- Errichtet im Jahr 132 n. Chr.
- Ursprünglich ein repräsentatives Bibliotheks- und Kulturzentrum
- Bestandteile:
- Zentralbibliothek mit Lesesälen
- Exedren (Halbräume) für Studien und Vorträge
- Gartenhof mit Teich und Arkaden
- Archivräume für Papyrusrollen und Manuskripte
- Prunkvoll ausgestattet mit Marmor, Statuen und Säulenhallen
- Wurde bei den Heruler-Einfällen (267 n. Chr.) zerstört

Gut durchgeschwitzt durch die sengende Hitze aber dennoch motiviert weiter zur
Römischen Agora
- Bauzeit: Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. (ca. 19–11 v. Chr.)
- Stifter: Kaiser Augustus und Julius Caesar finanzierten den Bau
- Funktion: Handels- und Verwaltungszentrum in römischer Zeit, eine Art Marktforum

dicht gefolgt von der
Holy Church of Saint Catherine
- Entstehung: Ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet, also Mittelbyzantinische Zeit.
- Klassische byzantinische Kreuzkuppelkirche.
- Eine kleine, aber sehr atmosphärische Kirche, mitten in der Altstadt.
- Regelmäßig für Gottesdienste genutzt, besonders am 25. November (Fest der Hl. Katharina).

Unser vorletztes Highlight von Athen war die
Erste Griechische Evangelische Kirche
- eine der ältesten protestantischen Kirchen Griechenlands
- Im Zentrum Athens, im Stadtteil Kolonaki
- Gründung: Mitte des 19. Jahrhunderts
- Heute finden hier Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und kulturelle Veranstaltungen statt
Nun ging es leider schon auf den Letzten Stop zu.
Akropolis
- Lage: Auf einem 156 m hohen Felsen im Zentrum Athens, leicht vom Stadtzentrum aus sichtbar
- Symbol der griechischen Antike, Demokratie und Kultur
- Tempel der Göttin Athene, Schutzgöttin Athens
- Bauzeit: 447–432 v. Chr
- Architektonischer Stil: Dorisch, mit Skulpturen von Phidias
Hauptbauten der Akropolis: - Parthenon:
- Tempel der Göttin Athene, Schutzgöttin Athens
- Bauzeit: 447–432 v. Chr.
- Architektonischer Stil: Dorisch, mit Skulpturen von Phidias
- Erechtheion:
- Tempel für Athene und Poseidon.
- Bekannt für die Karyatiden (säulenartige Frauenfiguren)
- Tempel der Athena Nike
- Klein, ionischer Tempel.
- Widmung an Athena als Göttin des Sieges
- Propyläen
- Monumentaler Torbau als Haupteingang zur Akropolis
- Odeon des Herodes Atticus
- Theaterbau am Südhang (erbaut 161 n. Chr., römische Epoche)
- Heute noch für Konzerte und Aufführungen genutzt



Anschließend ging es mit dem Bus zurück zum Schiff. So schön der Ausflug auch war – im Hochsommer ist er definitiv nicht zu empfehlen. Laut unserer Reiseleitung wurde die Akropolis um die Mittagszeit wegen der extremen Hitze von 48 Grad sogar geschlossen und erst am Nachmittag wieder geöffnet, als die Temperaturen etwas gesunken waren. Genau aus diesem Grund war die Akropolis auch unser letzter Stopp.
Als Belohnung für unsere vielen Schritte an diesem Tag haben wir noch einen herrlichen Sonnenuntergang von Helios geboten bekommen.

Um 21 Uhr hieß es dann ein Letztes Mal für diese Reise „Sail away“.
In der Ferne bewunderten die Gäste die Lichter von Athen und genossen den Letzten Anblick.
Tag 14 Seetag:
Bei wiederholt traumhaftem Wetter starteten wir top motiviert in den Tag und sicherten uns gemütliche Plätze am Pooldeck.
Während wir uns am Pooldeck amüsiert haben, gab es im Zuge der Kabinenreinigung eine nette Aufmerksamkeit vom Kabinensteward.

Zur späten Stunde gab es dann noch die Vorlesung des Gewinners mit dem „Lächelmoment“ und eine spektakuläre Lasershow.


Tag 15 Abreise nach München
Um 8:30 Uhr hieß es nun endgültig auf AIDAsehen!
Per Bus wurden wir zum Flughafen „Ioannis Kapodistrias“ gebracht wo wir um ca. 9:30 planmäßig ankamen.
Mit TUI ging es auch wie bereits beim Hinflug wieder zurück nach München.
Nach einem reibungslosen Flug fuhren wir per Auto zurück nach Wien.


In diesem Sinne bedanke ich mich fürs lesen und hoffe, dass Ihr nun die Lust verspürt nach Griechenland zu fliegen.
Alle Kartenausschnitte auf dieser Seite basieren auf Daten von OpenStreetMap-Mitwirkenden, lizenziert unter der Open Database License (ODbL). Mehr unter www.openstreetmap.org/copyright
2 Kommentare
HansGSchuetz · 11. September 2025 um 21:07
Tolle Reise! 😎 Euer Bericht macht mächtig Lust auf AIDA und Griechenland! 👍
Florian · 15. September 2025 um 13:06
Vielen lieben Dank! 😍 Wir freuen uns, wenn wir ein bisschen Reiselust wecken konnten.